WordPress Plugin installieren – So einfach geht’s

Wer die Möglichkeiten von WordPress komplett ausnutzen möchte, kommt nicht darum das eine oder andere Plugin zu installieren. Aus diesem Grund möchte ich dir hier zeigen, einfach man ein WordPress Plugin installieren kann.

Ich zeige dir in dieser Anleitung Schritt für Schritt, wie du kostenlose oder kostenpflichtige WordPress Plugins installieren kannst.

Was sind WordPress-Plugins eigentlich?

Stell dir vor, WordPress ist wie dein Smartphone. Ganz nett, so out of the box, aber die Magie passiert erst mit den Apps, oder in diesem Fall, den Plugins. Plugins sind Erweiterungen, die deiner WordPress-Seite neue Fähigkeiten verleihen oder bestehende verbessern. Es ist, als würdest du Superkräfte zu deinem Toolkit hinzufügen.

Egal, was du vorhast – einen Online-Shop starten, deine SEO-Power boosten, Social-Media-Feeds einbinden oder einfach nur coole Bildergalerien erstellen – es gibt sicher ein Plugin, das dir dabei hilft. Sie sind die Bauklötze, die es dir ermöglichen, deine Website genau so zu gestalten, wie du sie haben möchtest, ohne dass du ein Coding-Genie sein musst.

Die meisten Plugins sind super einfach zu installieren und zu verwenden. Du kannst sie direkt aus deinem WordPress-Dashboard heraus suchen, installieren und aktivieren. Und wenn du mal ein Plugin findest, das nicht direkt über WordPress verfügbar ist, ist es meistens nur eine Frage des Hochladens und Aktivierens.

Aber hier kommt der Clou: Weil so ziemlich jeder Plugins entwickeln und teilen kann, gibt es eine riesige Vielfalt. Von kostenlosen Basis-Tools bis hin zu Premium-Plugins mit allem Pipapo. Das bedeutet, du hast eine Menge Auswahl, aber es bedeutet auch, dass du ein wenig Hausaufgaben machen musst, um sicherzustellen, dass du das Beste für deine Bedürfnisse findest.

Kurz gesagt, WordPress-Plugins sind wie die Apps für deine Website. Sie machen das Leben leichter, cooler oder einfach nur interessanter. Und genau wie bei Smartphone-Apps macht es Spaß, durch den „Store“ zu stöbern und neue Dinge zu entdecken, die deine Website auf das nächste Level bringen können.

WordPress Plugins direkt aus dem Dashboard installieren

Ein großer Vorteil von WordPress ist, dass es unzählige Plugins kostenlos zum Download gibt. Damit lässt sich das beliebte CMS um die verschiedensten Funktionen erweitern. Und das auch noch völlig kostenlos.

Hier empfehle ich aber unbedingt nur auf kostenlose WordPress Plugins aus dem offiziellen Plugin-Verzeichnis zu nutzen.

Hier kann man sich sicher sein, dass die Plugins eine gewisse Qualität aufweisen und eure WordPress-Webseite nicht ruinieren. Sicherlich gibt es keine 100%ige Sicherheit und Fehler können sich immer einschleichen aber trotzdem besser nur „offizielle“ Plugins verwenden.

Oder aber man greift zu sogenannten Premium Plugins die dann aber kostenpflichtig sind. Dazu aber später mehr.

WordPress Plugin installieren über das Dashboard

Hier können wir mal zusammen einen Blick in das Dashboard, also den Admin-Bereich, meiner Webseite PC-Helpsite.net werfen.

Dort bin ich im linken Menü unter Plugins auf Installieren gegangen. In der rechten Fensterhälfte bekommt man dann einige Plugins empfohlen. Außerdem gibt es dort eine Suchmaske, in die ich den Namen des Plugins eingegeben habe.

Hier in meinem Beispiel geht es um das Plugin Regenerate Thumbnails. Nützliches Plugin, wenn man Änderungen am Design vorgenommen hat, um die Beitragsbilder in den neuen Größen zu erzeugen.

Das offizielle Plugin-Verzeichnis wird nun durchsucht und passende Einträge vorgestellt. Zu jedem angezeigten Plugin gibt es auch eine Schaltfläche Jetzt installieren.

installiertes Plugin aktivieren

Die Installation dauert nur wenige Augenblicke und dann ändert sich die Schaltfläche von Jetzt installieren in Aktivieren. Ein Klick darauf und das Plugin wird aktiviert und die Funktionen können angepasst und genutzt werden.

So einfach ist die Installation eine WordPress Plugins aus dem öffentlichen Plugin-Verzeichnis direkt aus dem WordPress-Dashboard heraus.

Kostenpflichtige Premium-Plugins installieren

Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, wie man ein WordPress Plugin installieren kann. Und diese Methode kommt in der Regel bei kostenpflichtigen Premium-Plugins zum Einsatz.

Ich hab auf meinen Nischenseiten z.B. das Amazon Affiliate WordPress Plugin* im Einsatz. Es handelt sich hierbei um ein Premium-Plugin, das ich übrigens empfehlen kann, wenn man mit dem Amazon Partnerprogramm Geld verdienen möchte.

Hie kann man das Plugin in der Regel als ZIP-Datei auf den eigenen Rechner herunterladen und dann auf den verschiedenen Webseiten installieren.

Premium-Plugin bei WordPress hochladen und installieren

Und das kannst du ganz einfach machen, in dem du im linken Menü wieder auf PluginsInstallieren gehst. Allerdings klickst du anschließend oben auf Plugin hochladen.

Dann einfach auf Durchsuchen gehen und die ZIP-Datei mit dem Plugin auf dem eigenen Rechner suchen und dann hochladen. Dann wieder aktivieren und schon kann man das Premium-Plugin in WordPress nutzen.

Natürlich kann man so auch andere WordPress Plugins installieren, nicht nur die kostenpflichtigen Premium-Plugins.

Sicherheitsüberlegungen bei der Plugin-Installation

Bevor du auf den „Installieren“-Knopf klickst, gibt’s ein paar Sicherheitsdinge, die du checken solltest. Plugins können super hilfreich sein, aber manchmal verstecken sich in ihnen kleine Überraschungen, die du nicht in deiner Webseite haben möchtest.

Erstens, schau dir an, wer das Plugin entwickelt hat. Ein vertrauenswürdiger Entwickler ist Gold wert. Wenn du den Namen nicht kennst, googel ihn kurz. Schau, was andere über ihn oder sie sagen und welche anderen Plugins sie vielleicht entwickelt haben.

Zweitens, Bewertungen und Bewertungszahlen sind deine Freunde. Ein Plugin mit vielen positiven Bewertungen ist meistens ein gutes Zeichen. Aber lies auch ein paar der neuesten Bewertungen durch, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was aktuelle Nutzer denken. Manchmal verraten die Kommentare mehr als die Sterne.

Drittens, wie aktuell ist das Plugin? Wenn das letzte Update vor einer Ewigkeit war, lass lieber die Finger davon. Die Webwelt ändert sich schnell, und ein Plugin, das nicht regelmäßig aktualisiert wird, kann Sicherheitslücken haben oder einfach mit der aktuellen WordPress-Version nicht mehr richtig funktionieren.

Viertens, ist das Plugin mit deiner WordPress-Version kompatibel? Auf der Plugin-Seite steht meist, bis zu welcher Version das Plugin getestet wurde. Das ist super wichtig, denn du willst nicht, dass dein Blog plötzlich Probleme macht, weil das Plugin nicht mehr mitspielt.

Und zu guter Letzt, denk immer daran, vor der Installation eines neuen Plugins ein Backup deiner Webseite zu machen. Falls doch etwas schiefgeht, kannst du deine Seite schnell wiederherstellen, ohne einen Herzinfarkt zu bekommen.

Mit diesen Sicherheitstipps bist du gut gewappnet, um das richtige Plugin zu wählen, ohne deine Webseite zu gefährden. Happy Installing!

Umgang mit Plugin-Konflikten: Best Practices

Okay, jetzt hast du dein Plugin installiert, und plötzlich spielt deine Seite verrückt. Keine Panik! Das passiert manchmal, wenn Plugins nicht so richtig miteinander klarkommen. Hier ein paar Tipps, wie du solche Konflikte in den Griff bekommst.

Zuerst: Atme tief durch. Es ist fast immer lösbar. Der erste Schritt ist, herauszufinden, welches Plugin den Ärger macht. Dafür deaktivierst du am besten alle Plugins und aktivierst sie dann eines nach dem anderen wieder. Ja, das klingt nach Arbeit, aber so siehst du schnell, bei welchem Plugin die Probleme anfangen.

Wenn du den Übeltäter gefunden hast, schau als Nächstes, ob es Updates gibt. Oft werden Konflikte durch ein simples Update behoben. Wenn das nichts bringt, besuche das Support-Forum des Plugins. Die Chancen stehen gut, dass jemand anderes das gleiche Problem hatte und eine Lösung gefunden wurde.

Manchmal gibt’s keine einfache Lösung. Dann musst du dich entscheiden: Ist dir dieses Plugin wirklich wichtig? Wenn ja, kannst du versuchen, den Entwickler zu kontaktieren. Vielleicht arbeitet er schon an einem Fix oder kann dir eine Alternative vorschlagen.

Falls das alles nichts hilft, musst du vielleicht nach einem anderen Plugin Ausschau halten, das ähnliche Funktionen bietet, aber nicht mit deinen anderen Plugins kollidiert. Ja, das ist frustrierend, aber die Sicherheit und Funktionalität deiner Seite sollten immer Vorrang haben.

Und hier noch ein goldener Tipp: Mach immer ein Backup deiner Seite, bevor du mit den Plugins herumexperimentierst. So kannst du im Notfall alles schnell wieder zum Laufen bringen, ohne dass deine Daten im digitalen Nirwana verschwinden.

Mit diesen Strategien bewaffnet, solltest du in der Lage sein, Plugin-Konflikte zu managen, ohne graue Haare zu bekommen.

Optimierung der Website-Performance durch sorgfältige Plugin-Auswahl

Plugins können deine Webseite mit coolen Features aufpeppen, aber zu viele oder die falschen können sie auch langsamer machen. Wie eine Party, auf der zu viele Leute sind und keiner mehr tanzen kann. Hier sind ein paar Tipps, wie du deine Website flott hältst, auch mit Plugins.

Erstmal, überlege dir gut, welches Plugin du wirklich brauchst. Jedes zusätzliche Plugin kann die Ladezeit deiner Seite beeinflussen. Frag dich: Bringt dieses Plugin einen echten Mehrwert? Wenn nicht, lass es lieber weg.

Dann, Qualität vor Quantität. Such nach Plugins, die gut geschrieben sind und nicht zu viel Schnickschnack haben, den du eh nicht brauchst. Ein guter Indikator sind die Bewertungen und Kommentare anderer Nutzer sowie die Aktualität des Plugins. Ein Plugin, das seit Jahren nicht aktualisiert wurde, kann ein Zeichen für schlechte Performance sein.

Auch wichtig: Halte deine Plugins aktuell. Entwickler veröffentlichen Updates nicht nur, um neue Features hinzuzufügen, sondern auch, um die Performance zu verbessern und Sicherheitslücken zu schließen. Ein veraltetes Plugin kann deine Website langsamer machen und ein Sicherheitsrisiko sein.

Und hier noch ein Profi-Tipp: Nutze Performance-Plugins. Das klingt vielleicht paradox, aber es gibt Plugins, die speziell dafür entwickelt wurden, deine Website schneller zu machen. Sie können Bilder komprimieren, Caching ermöglichen und vieles mehr, um die Ladezeiten zu verkürzen.

Zu guter Letzt: Teste die Performance deiner Website regelmäßig. Es gibt viele kostenlose Tools online, die dir zeigen, wie schnell deine Seite lädt und was sie eventuell verlangsamt. So kannst du immer mal wieder checken, ob alles rund läuft oder ob es Zeit für ein bisschen Aufräumen ist.

Mit diesen Tipps kannst du sicherstellen, dass deine Website schnell und reibungslos läuft, auch wenn du verschiedene Plugins installierst. Denn am Ende des Tages willst du ja, dass deine Besucher eine gute Zeit auf deiner Seite haben – ohne langes Warten.

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