WordPress Theme installieren und wechseln

WordPress Theme installieren und wechseln: So geht’s sicher

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Ein WordPress Theme zu installieren dauert meist nur wenige Minuten. Etwas mehr Aufmerksamkeit solltest du einplanen, wenn du das Theme einer bereits eingerichteten Website wechseln möchtest. Beiträge und Seiten bleiben dabei zwar erhalten, das Aussehen und verschiedene Bereiche der Website können sich aber deutlich verändern.

Ein Theme bestimmt unter anderem das grundlegende Layout, Farben, Schriftarten sowie den Aufbau von Kopf- und Fußbereich. Je nach Theme kommen weitere Funktionen hinzu. Wechselst du zu einem anderen Theme, passen deshalb nicht automatisch alle bisherigen Einstellungen zum neuen Design.

Bei einer neu installierten WordPress-Website kannst du relativ unkompliziert verschiedene Themes ausprobieren. Bei einer bestehenden Website solltest du den Wechsel dagegen vorbereiten und anschließend einige wichtige Bereiche kontrollieren.

Was ändert ein WordPress Theme überhaupt?

Das Theme ist für die Darstellung deiner WordPress-Website verantwortlich. Es legt fest, wie Beiträge, Seiten, Archive und andere Inhalte auf der Website ausgegeben werden.

Dabei sind Inhalt und Theme grundsätzlich voneinander getrennt. Deine geschriebenen Beiträge verschwinden also nicht, nur weil du ein anderes Design aktivierst.

Typischerweise bleiben bei einem Theme-Wechsel folgende Inhalte erhalten:

Bleibt normalerweise erhaltenKann sich durch das Theme ändern
BeiträgeFarben und Schriftarten
SeitenKopf- und Fußbereich
Bilder und andere MedienPosition der Navigation
KommentareSeitenleisten und Widget-Bereiche
BenutzerkontenDarstellung von Beiträgen und Seiten
Kategorien und SchlagwörterTheme-eigene Einstellungen
Plugin-DatenTemplates und Layouts

Trotzdem kann eine Website nach dem Wechsel zunächst völlig anders aussehen. Das neue Theme verwendet eigene Vorlagen und kennt möglicherweise bestimmte Bereiche des alten Themes nicht.

Besonders aufmerksam solltest du sein, wenn das bisherige Theme eigene Funktionen, spezielle Layouts oder Shortcodes bereitstellt. Solche Funktionen gehören unter Umständen direkt zum Theme und stehen nach dem Wechsel nicht mehr zur Verfügung.

Vor dem Theme-Wechsel solltest du deine Website vorbereiten

Auf einer neuen oder noch leeren Website ist ein Theme-Wechsel meist unkritisch. Bei einer bereits veröffentlichten Website empfehle ich eine kurze Vorbereitung.

Erstelle zuerst ein vollständiges Backup

Vor einem Theme-Wechsel solltest du mindestens ein aktuelles vollständiges Backup deiner Website besitzen. Das Backup sollte sowohl die Datenbank als auch die Dateien der WordPress-Installation umfassen.

Ein Theme-Wechsel löscht normalerweise keine Beiträge oder Seiten. Trotzdem greift er tief in die Darstellung der Website ein. Falls es zu einem technischen Problem oder einer unerwarteten Inkompatibilität kommt, kannst du mit einem Backup den vorherigen Zustand wiederherstellen.

Prüfe nach Möglichkeit auch, ob deine Sicherung tatsächlich vollständig ist und sich im Ernstfall wiederherstellen lässt.

Aktualisiere WordPress, Plugins und das neue Theme

Ein neues Theme sollte zu deiner eingesetzten WordPress-Version passen. Kontrolliere deshalb vor dem Wechsel, ob wichtige Updates ausstehen.

Bei einer produktiven Website würde ich größere Aktualisierungen allerdings nicht gleichzeitig mit dem Theme-Wechsel durchführen. Sonst lässt sich bei einem Problem schlechter erkennen, welche Änderung dafür verantwortlich ist.

Sinnvoll ist deshalb diese Reihenfolge:

  1. WordPress und Plugins auf einen stabilen Stand bringen.
  2. Website kontrollieren.
  3. Backup erstellen.
  4. Anschließend das Theme wechseln.

So kannst du Probleme deutlich leichter zuordnen.

Prüfe, welche Funktionen dein bisheriges Theme bereitstellt

Notiere dir vor einem Wechsel die Bereiche deiner Website, die vom aktuellen Theme abhängen könnten. Dazu gehören beispielsweise Navigationen, Seitenleisten, Footer-Inhalte, Logo, Farben oder besondere Seitenlayouts.

Auch eigener Code verdient Aufmerksamkeit. Hast du beispielsweise Änderungen direkt in Dateien des bisherigen Themes vorgenommen, werden diese vom neuen Theme nicht übernommen.

Bei umfangreicheren Websites ist eine Testumgebung sinnvoll. Dort kannst du das neue Theme ausprobieren, ohne dass Besucher die Änderungen bereits sehen.

WordPress Theme direkt aus dem Theme-Verzeichnis installieren

Kostenlose Themes aus dem offiziellen WordPress-Theme-Verzeichnis kannst du direkt im Backend installieren. Für Einsteiger ist das der einfachste Weg.

Melde dich zunächst in deiner WordPress-Administration an.

Gehe anschließend zu:

Design → Themes

Hier siehst du alle Themes, die bereits auf deiner Website installiert sind. Das momentan verwendete Theme ist entsprechend als aktiv gekennzeichnet.

Klicke auf Theme hinzufügen.

WordPress zeigt dir nun Themes aus dem offiziellen Theme-Verzeichnis an. Über die Suche kannst du gezielt nach einem Namen suchen. Filter helfen dir dabei, Themes nach bestimmten Funktionen oder Eigenschaften einzugrenzen.

WordPress Theme installieren über das Theme-Verzeichnis

Hast du ein interessantes Theme gefunden, kannst du dir zunächst weitere Informationen ansehen. Je nach Theme und WordPress-Oberfläche steht auch eine Vorschau zur Verfügung.

Klicke anschließend auf Installieren.

WordPress lädt das Theme herunter und richtet es auf deinem Webspace ein. Dadurch verändert sich deine Website noch nicht. Ein installiertes Theme wird erst verwendet, wenn du es zusätzlich aktivierst.

Das ist ein wichtiger Unterschied:

Installieren bedeutet nicht automatisch aktivieren.

Du kannst deshalb mehrere Themes installieren und später entscheiden, welches davon tatsächlich zum Einsatz kommen soll.

Ein WordPress Theme als ZIP-Datei installieren

Themes müssen nicht zwingend aus dem offiziellen WordPress-Verzeichnis stammen. Kaufst du ein Premium-Theme oder erhältst ein Theme direkt von einem Entwickler, bekommst du häufig eine ZIP-Datei.

Auch diese lässt sich bequem über das WordPress-Backend installieren.

Öffne:

Design → Themes → Theme hinzufügen

Wähle anschließend die Möglichkeit zum Hochladen eines Themes. Je nach Oberfläche wird sie als Theme hochladen angezeigt.

WordPress Theme als ZIP-Datei installieren

Wähle die ZIP-Datei auf deinem Computer aus und starte die Installation.

Die ZIP-Datei solltest du vorher normalerweise nicht entpacken. WordPress erwartet beim Upload ein entsprechendes Theme-Paket.

Nach erfolgreicher Installation kannst du das Theme direkt aktivieren oder zunächst installiert lassen.

Achte bei gekauften Themes auf die richtige ZIP-Datei

Bei kommerziellen Themes enthält der Download manchmal mehr als das eigentliche Theme. Im heruntergeladenen Archiv befinden sich dann beispielsweise Dokumentationen, zusätzliche Dateien oder Plugins.

Versuchst du dieses komplette Paket als Theme hochzuladen, kann WordPress die Installation ablehnen.

Eine typische Fehlermeldung weist darauf hin, dass dem Theme das Stylesheet style.css fehlt. Das bedeutet häufig nicht, dass das gekaufte Theme defekt ist. Oft wurde schlicht die falsche ZIP-Datei ausgewählt.

Prüfe in diesem Fall die Installationsanleitung des Theme-Anbieters und suche nach dem eigentlichen Theme-Paket.

Die gleiche Meldung kann erscheinen, wenn versehentlich die ZIP-Datei eines Plugins über die Theme-Installation hochgeladen wurde.

Ein bereits installiertes WordPress Theme wechseln

Ist das gewünschte Theme bereits installiert, geht der eigentliche Wechsel sehr schnell.

Öffne:

Design → Themes

Suche das gewünschte Theme in der Übersicht. Bevor du es aktivierst, kannst du vorhandene Vorschaufunktionen nutzen, sofern das Theme diese Möglichkeit unterstützt.

Klicke anschließend auf Aktivieren.

WordPress verwendet das neue Theme sofort für die öffentlich sichtbare Website. Eine zusätzliche Bestätigung ist normalerweise nicht notwendig.

Öffne deshalb direkt danach die Startseite und einige typische Unterseiten in einem neuen Browser-Tab.

Das bisherige Theme bleibt weiterhin installiert. Du kannst also wieder zurückwechseln, solange du es nicht gelöscht hast.

Gerade in den ersten Tagen nach einem Theme-Wechsel würde ich das vorherige Theme deshalb noch nicht entfernen.

Classic Theme oder Block-Theme: Der Unterschied wird beim Wechsel wichtig

WordPress kennt heute zwei grundlegende Arten von Themes: klassische Themes und Block-Themes.

Unterschied zwischen klassischem WordPress Theme und Block-Theme

Für die Installation macht das kaum einen Unterschied. Beide Varianten installierst und aktivierst du über Design → Themes.

Bei der anschließenden Einrichtung unterscheiden sie sich jedoch deutlich.

Klassische WordPress Themes

Ein klassisches Theme verwendet die traditionelle Theme-Struktur von WordPress. Viele dieser Themes stellen Einstellungen über den Customizer bereit.

Je nach Theme findest du unter Design beispielsweise Bereiche wie:

  • Customizer
  • Widgets
  • Menüs

Welche Möglichkeiten dort tatsächlich erscheinen, hängt vom aktiven Theme ab.

Das erklärt auch, warum bestimmte Menüpunkte nach einem Theme-Wechsel plötzlich verschwinden oder neue hinzukommen können.

Block-Themes

Block-Themes verwenden Blöcke für größere Teile der Website. Dazu gehören beispielsweise Header, Footer, Navigation und verschiedene Templates.

Nach der Aktivierung eines Block-Themes arbeitest du deshalb überwiegend über:

Design → Editor

Je nach deutscher Übersetzung oder eingesetzter WordPress-Version kann dieser Bereich auch als Website-Editor bezeichnet werden.

Im Website-Editor kannst du unter anderem globale Stile, Templates und wiederkehrende Bereiche der Website bearbeiten.

Der klassische Customizer sowie eigene Menüpunkte für Widgets oder Menüs sind bei einem reinen Block-Theme normalerweise nicht vorhanden. Das ist kein Fehler.

Wenn diese Punkte nach einem Theme-Wechsel plötzlich fehlen, solltest du deshalb zuerst prüfen, ob du von einem klassischen Theme zu einem Block-Theme gewechselt hast.

Was passiert mit Beiträgen und Seiten beim Theme-Wechsel?

Deine normalen WordPress-Inhalte bleiben beim Wechsel des Themes bestehen.

Beiträge, Seiten, Bilder, Kategorien und Kommentare liegen nicht innerhalb des Themes. Das neue Theme greift auf diese vorhandenen Daten zu und stellt sie mit seinen eigenen Vorlagen dar.

Eine Seite kann deshalb nach einem Theme-Wechsel anders aussehen, obwohl ihr eigentlicher Inhalt unverändert geblieben ist.

Besonders deutlich wird das bei:

  • unterschiedlichen Inhaltsbreiten,
  • Überschriften,
  • Abständen,
  • Beitragsbildern,
  • Seitenleisten,
  • Archivseiten,
  • Buttons und Formularen.

Auch Blöcke im Gutenberg-Editor bleiben erhalten. Ihre Darstellung kann sich trotzdem ändern, weil das neue Theme andere Standardwerte für Farben, Schriftgrößen oder Abstände verwendet.

Navigation und Menüs nach dem Wechsel kontrollieren

Die Navigation gehört zu den Bereichen, die du direkt nach dem Theme-Wechsel prüfen solltest.

Klassische Themes können unterschiedliche Menüpositionen bereitstellen. Ein Theme besitzt beispielsweise nur eine Hauptnavigation, während ein anderes zusätzliche Positionen im Footer oder oberhalb des Headers anbietet.

WordPress versucht vorhandene Menüs sinnvoll zuzuordnen. Das Ergebnis passt aber nicht in jedem Fall.

Bei einem klassischen Theme solltest du deshalb kontrollieren, ob die vorhandene Navigation der richtigen Menüposition zugewiesen wurde.

Bei Block-Themes läuft die Navigation über entsprechende Blöcke im Website-Editor. Aufbau und Verwaltung unterscheiden sich damit vom klassischen Menüsystem.

Kontrolliere auf der veröffentlichten Website mindestens:

  • Hauptnavigation,
  • Untermenüs,
  • mobile Navigation,
  • Footer-Navigation.

Teste dabei auch einige Links. Eine optisch vorhandene Navigation hilft wenig, wenn beispielsweise ein Untermenü auf dem Smartphone nicht richtig funktioniert.

Widgets und Seitenleisten können sich verändern

Widgets sind ebenfalls eng mit dem jeweiligen Theme verbunden.

Ein klassisches Theme kann beispielsweise eine Seitenleiste rechts neben dem Inhalt bereitstellen. Ein anderes besitzt vielleicht gar keine Seitenleiste oder verwendet mehrere unterschiedliche Widget-Bereiche.

Wechselst du zwischen solchen Themes, lassen sich die bisherigen Widgets deshalb nicht immer an derselben Stelle darstellen.

WordPress kann nicht mehr zuordenbare Widgets als inaktiv behandeln. Die Inhalte sind dann häufig weiterhin vorhanden, erscheinen aber nicht mehr auf der Website.

Prüfe deshalb nach dem Wechsel:

  • Seitenleisten,
  • Footer-Bereiche,
  • Suchfelder,
  • Kategorie-Listen,
  • individuelle HTML-Blöcke,
  • andere bisher verwendete Widgets.

Bei einem Wechsel auf ein Block-Theme werden diese Bereiche anders aufgebaut. Dort kannst du Blöcke direkt in Templates und wiederkehrenden Bereichen platzieren.

Logo, Farben und Schriftarten neu prüfen

Viele Design-Einstellungen gehören direkt zum Theme. Das betrifft insbesondere Farben, Schriften, Abstände und verschiedene Layout-Optionen.

Ein Logo kann nach dem Wechsel weiterhin vorhanden sein, muss aber je nach Theme neu ausgewählt oder in den neuen Header eingebaut werden.

Auch eine zuvor festgelegte Akzentfarbe wird nicht zwangsläufig vom neuen Theme übernommen.

Das ist technisch sinnvoll: Ein neues Theme bringt sein eigenes Gestaltungssystem mit. Eine automatische Übernahme sämtlicher Einstellungen könnte zu unlesbaren oder unpassenden Ergebnissen führen.

Nimm dir deshalb nach dem Aktivieren etwas Zeit für das grundlegende Erscheinungsbild, bevor du dich um kleinere Details kümmerst.

Diese Seiten solltest du nach einem Theme-Wechsel testen

Die Startseite allein reicht für eine Kontrolle nicht aus. WordPress verwendet abhängig vom Seitentyp unterschiedliche Templates.

Ein Fehler kann deshalb nur auf bestimmten Teilen der Website auftreten.

Prüfe mindestens:

  1. Startseite
  2. normalen Beitrag
  3. normale Seite
  4. Kategorie- oder andere Archivseite
  5. Suchergebnisse
  6. Kontaktseite
  7. Seiten mit Formularen
  8. Website auf Smartphone oder schmalem Browserfenster

Wenn deine Website einen Shop, Mitgliederbereich oder andere zusätzliche Funktionen besitzt, gehören auch diese Bereiche in den Test.

Achte nicht ausschließlich auf das Design. Prüfe ebenfalls Buttons, Formulare, Navigationen und andere Funktionen, die Besucher anklicken können.

Cache nach einem Theme-Wechsel leeren

Manchmal ist der Theme-Wechsel korrekt durchgeführt worden, aber im Browser erscheint weiterhin die alte Darstellung oder eine Mischung aus altem und neuem Design.

Ein Cache kann dafür verantwortlich sein.

Verwendest du ein Cache-Plugin, solltest du dessen Cache nach dem Theme-Wechsel leeren. Das Gleiche gilt für einen serverseitigen Cache deines Hosting-Anbieters, falls ein solcher eingesetzt wird.

Lade die Seite danach erneut. Falls notwendig, kannst du zusätzlich den Browser-Cache umgehen oder die Website in einem privaten Browserfenster aufrufen.

Cache-Probleme erkennst du häufig daran, dass verschiedene Geräte oder Browser unterschiedliche Versionen derselben Seite anzeigen.

Typische Probleme beim Installieren und Wechseln eines Themes

Viele Schwierigkeiten nach einem Theme-Wechsel haben einfache Ursachen. Bevor du technische Änderungen am Server vornimmst, solltest du deshalb die naheliegenden Punkte prüfen.

„Theme hinzufügen“ wird nicht angezeigt

Wenn du keine Themes installieren kannst, fehlen deinem Benutzerkonto möglicherweise die notwendigen Rechte.

Auf einer normalen WordPress-Installation übernimmt diese Aufgabe üblicherweise ein Administrator. Bei einer WordPress-Multisite kann die Theme-Installation auf die Netzwerkverwaltung beschränkt sein.

Auch manche Hosting-Angebote oder verwalteten WordPress-Systeme können bestimmte Funktionen einschränken.

WordPress meldet eine fehlende style.css

WordPress benötigt eine bestimmte Dateistruktur, um ein Paket als Theme zu erkennen.

Taucht beim Hochladen die Meldung auf, dass style.css fehlt, solltest du zuerst prüfen, ob du wirklich die richtige ZIP-Datei verwendest.

Häufige Ursachen sind:

  • komplettes Download-Paket statt eigentlicher Theme-ZIP,
  • Plugin-ZIP über die Theme-Installation hochgeladen,
  • beschädigtes oder unvollständiges Theme-Paket.

Entpacke bei einem kommerziellen Download gegebenenfalls zunächst das äußere Archiv und suche darin nach der eigentlichen Installationsdatei.

Nach dem Wechsel fehlen Customizer, Widgets oder Menüs

Dieses Verhalten ist bei einem Block-Theme normal.

Öffne Design → Editor und prüfe dort die vorhandenen Einstellungen, Templates und Navigationen.

Wechselst du wieder auf ein klassisches Theme, können die bekannten Menüpunkte unter Design wieder erscheinen.

Die Website sieht nach dem Wechsel völlig anders aus

Ein neues Theme übernimmt nicht das komplette Layout seines Vorgängers. Genau deshalb kann sich die Darstellung stark verändern.

Kontrolliere zuerst Header, Navigation, Startseite, Widgets beziehungsweise Template-Bereiche und globale Stile.

Versuche nicht, sofort jedes kleine Detail anzupassen. Sorge zunächst dafür, dass die grundlegende Struktur der Website wieder stimmt.

Die Website funktioniert nach der Aktivierung nicht richtig

Wenn das WordPress-Backend weiterhin erreichbar ist, kannst du unter Design → Themes zunächst wieder das vorherige Theme aktivieren.

Prüfe anschließend, ob die Website wieder funktioniert.

Ist das Problem damit verschwunden, liegt wahrscheinlich eine Inkompatibilität oder eine fehlerhafte Konfiguration des neuen Themes vor.

Auf einer produktiven Website solltest du dann nicht weiter experimentieren. Teste das neue Theme besser in einer Testumgebung oder stelle bei einem größeren Problem das zuvor erstellte Backup wieder her.

Kann ein Theme-Wechsel Auswirkungen auf SEO haben?

Ein Theme-Wechsel löscht nicht automatisch deine SEO-Einstellungen. Daten eines SEO-Plugins bleiben normalerweise bestehen, solange du das Plugin weiterhin verwendest.

Die technische Darstellung der Website kann sich jedoch ändern. Ein neues Theme kann beispielsweise andere Überschriftenstrukturen, Templates, interne Elemente oder Ladezeiten mitbringen.

Auch eine versehentlich verschwundene Navigation oder schlecht dargestellte mobile Version kann sich negativ auf die Website auswirken.

Kontrolliere deshalb nach dem Wechsel nicht ausschließlich die Optik. Prüfe ebenso, ob wichtige Inhalte weiterhin erreichbar sind und die Website auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen vernünftig funktioniert.

Ein sauber vorbereiteter Theme-Wechsel ist deshalb deutlich sinnvoller als ein spontaner Austausch des Designs auf einer stark besuchten Website.

Solltest du das alte WordPress Theme löschen?

Direkt nach dem Wechsel würde ich das alte Theme zunächst installiert lassen. So kannst du bei Problemen schnell zurückwechseln.

Sobald das neue Theme zuverlässig funktioniert und du sicher bist, dass du das alte nicht mehr benötigst, solltest du überflüssige Themes entfernen.

Jedes installierte Theme besteht aus Dateien auf deinem Server und sollte aktuell gehalten werden. Unbenutzte Themes dauerhaft zu sammeln, bringt deshalb keinen praktischen Vorteil.

Eine sinnvolle Ausnahme ist ein aktuelles WordPress-Standardtheme. WordPress kann ein solches Theme als Rückfallmöglichkeit nutzen, falls mit deinem aktiven Theme ein schwerwiegendes Problem auftritt.

Verwendest du ein Child-Theme, darfst du dessen übergeordnetes Parent-Theme ebenfalls nicht löschen. Das Child-Theme benötigt es zum Funktionieren.

Fazit: Ein Theme-Wechsel braucht etwas mehr als einen Klick

Ein neues WordPress Theme lässt sich bequem über Design → Themes installieren. Themes aus dem offiziellen Verzeichnis installierst du direkt aus WordPress heraus, externe oder gekaufte Themes kannst du in der Regel als ZIP-Datei hochladen.

Auf einer neuen Website kannst du dabei relativ unkompliziert verschiedene Designs ausprobieren. Bei einer bestehenden Website solltest du vor der Aktivierung ein vollständiges Backup erstellen und anschließend Navigation, Templates, Widgets, Logo, wichtige Seiten und die mobile Darstellung kontrollieren.

Besonders bei einem Wechsel zwischen klassischem Theme und Block-Theme verändert sich die Bedienung im Backend deutlich. Fehlende Menüpunkte wie Customizer oder Widgets müssen deshalb kein Hinweis auf ein Problem sein.

Lass das bisherige Theme zunächst installiert, bis das neue Design zuverlässig funktioniert. Erst danach kannst du nicht mehr benötigte Themes aufräumen.

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