Blog erstellen – In 5 einfachen Schritten zum eigenen Blog

Du möchtest einen Blog erstellen und fragst dich, wie das funktioniert und was du alles beachten musst? Dann bist du hier genau richtig, denn ich werde dir in dieser Anleitung zeigen, wir du einen Blog mit WordPress erstellen kannst. Du brauchst dafür auch nur 5 einfache Schritte.

Allerdings muss ich dir hier zu Beginn gleich auch ganz ehrlich sagen, dass du mit meiner Anleitung keinen Blog kostenlos erstellen kannst, denn es fallen zumindest für die Domain und das Webhosting Kosten an. Die sind aber wirklich überschaubar.

Wenn du einen Blog erstellen willst, dann ist das in wenigen Schritten erledigt. Und wir gehen in dieser Schritt für Schritt Anleitung die einzelnen Schritte durch und ich zeige dir, wie ich das machen würde bzw. wie ich das auch in den vergangenen Jahren auch gemacht habe.

Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für Dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich Dir überlassen.

Schritt 1: Blog erstellen – Die richtige Blogging-Plattform wählen

Auf Blogger.com, Wix oder Jimdo kannst du sogar komplett kostenlos einen Blog erstellen und mit dem Bloggen starten. Wenn du aber das Thema Blog und Bloggen ernsthafter angehen möchtest, dann würde ich von diesen Plattformen die Finger lassen.

Mein Vorschlag wäre: Such dir einen schöne und passende Domain und richte WordPress bei einem Hoster deiner Wahl ein und sei von Beginn an dein eigener Herr. So musst du keine fremde Werbung einblenden oder auf irgendwelche anderen Beschränkungen Rücksicht nehmen.

Also mein Tipp für die richtige Blogging-Plattform: WordPress selbst gehostet!

WordPress ist ein Content-Management-System, das als Open-Source-Projekt kostenfrei zur Verfügung steht und so von jedem genutzt werden kann. Es ist seit Jahren das weltweit am meisten genutzte CMS. Ich nutze WordPress auf allen meinen Blogs und Nischenseiten.

Du kannst mit WordPress jeden möglichen Typ von Webseite erstellen, egal ob es ein Blog werden soll, ein Onlineshop oder auch eine kleine spezialisierte Nischenseite. WordPress lässt sich sehr variabel im Design anpassen und über kostenlose und kostenpflichtige Plugins in seinen Funktionen unglaublich erweitern.

Schritt 2: Domainname sichern und Blog-Hosting einrichten

Die nächsten Entscheidungen die du treffen musst, wenn du Blogger werden möchtest, sind folgende:

  • passenden freien Domainnamen finden
  • Webhosting-Anbieter auswählen

Eine Domain auswählen

Domain auswählen

Bevor du mit dem eigenen Blog starten kannst, musst du dir natürlich eine Domain ausdenken und sichern. Hier in meinem Beispiel wäre die Domain murmelbahnen-guru.de. Das ist die Webadresse unter der mein neuer Blog dann im Internet erreichbar ist.

Bei der Wahl der Domain hast du freie Hand, so lange du keine Markenrechte verletzt. Ideal wäre natürlich eine Domain, die zu dir und dem Thema deines Blogs passt.

Wichtig ist, dass die gewünschte Domain auch noch frei ist. Das kannst du mit verschiedenen Tools überprüfen. Ich nutze dazu ganz einfach den Domain Check von IONOS (1&1).

Webhosting-Anbieter auswählen

Wenn die Domain ausgewählt ist, dann musst du dich noch für einen Webhosting-Anbieter entscheiden. Der wird für dich deine Wunschdomain registrieren und dort wird dein Blog sein neues Zuhause finden.

Fast alle meine Blogs und Nischenseiten liegen seit Jahren bei All-Inkl.com*, einem zuverlässigen, deutschen Webhoster mit schnellen Ladezeiten und einem tollen Support, falls du doch mal Fragen hast.

Webhosting bei All-Inkl.com

Obwohl der günstigste Tarif, ALL-INKL Privat, ab 4,95 Euro im Monat startet, würde ich dir zum Tarif ALL-INKL PrivatPlus für 7,95 Euro im Monat raten. Neben besserer Ausstattung kannst du ab diesem Tarif auch deine Domains mit einem kostenlosen Let’s Encrypt-SSL-Zertifikat versehen und das ist in der heutigen Zeit sehr wichtig. Aus http://www.murmelbahnen-guru.de/ wird dann https://www.murmelbahnen-guru.de/ und darauf legt nicht nur Google großen Wert.

Der Bestellvorgang ist eigentlich selbsterklärend, so dass ich hier jetzt nicht im Detail darauf eingehen werde.

Nachdem du die Zugangsdaten erhalten hast und deine Domain freigeschaltet wurde, kannst du mit der Einrichtung deines Blogs beginnen.

SSL-Zertifikat einrichten

Der erste Schritt sollte das Einrichten des Let’s Encrypt-SSL-Zertifikat sein. So mache ich das jedenfalls immer. Also gehst du, nachdem du dich in deinen Account eingeloggt hast, bei All-Inkl.com heißt der KAS, im linken Menü auf Domain:

SSL-Zertifikat einrichten Schritt 1

Hier sehe ich dann auch gleich noch, dass aktuell nur PHP in der Version 7.3 verwendet wird, was ich dann auch gleich ändern werden.

Wie im Screenshot mit dem Pfeil markiert, klicke ich zum Bearbeiten auf das entsprechende Icon.

PHP-Version ändern

Hier stelle ich die PHP-Version direkt mal auf 7.4 um. PHP 8.0 wäre auch möglich aber mir reicht aktuell noch die Version 7.4 bei meinen Webseiten aus.

Anschließend klicke ich auf das Icon bei SSL-Schutz, um dort das Let’s Encrypt-SSL-Zertifikat zu aktivieren.

Let’s Encrypt-SSL-Zertifikat Haftungsausschluss akzeptieren

Bevor man das Let’s Encrypt-SSL-Zertifikat aber schließlich beziehen und einbinden kann, muss ich noch den Haftungsausschluss akzeptieren.

Ist ja mit einem Klick erledigt und dann geht’s auch schon weiter:

Let’s Encrypt-SSL-Zertifikat beziehen und einbinden

Im letzten Schritt bekommt unsere Domain nun ein Let’s Encrypt-SSL-Zertifikat zugewiesen.

Ich aktiviere dann immer auch noch die Option SSL erzwingen, damit alle Anfragen die auf http lauten direkt mal auf https umgeleitet werden.

Dann noch die Änderungen speichern und dann ist das Thema Let’s Encrypt-SSL-Zertifikat abgeschlossen.

Schritt 3: WordPress installieren

Wenn du einen Blog mit WordPress erstellen willst, dann ist der nächste logische Schritt natürlich die Installation von WordPress. Und auch die ist sehr leicht, denn All-Inkl.com, genau wie auch die meisten anderen Webhoster auch, bietet die Installation direkt aus dem KAS an.

Bei dieser Art der WordPress-Installation wirst du Schritt für Schritt durch den Prozess geführt. Insgesamt sind es 4 einfache Schritte, die ich dir hier mal als Bildergalerie darstelle.

So lief die Installation meines neuen WordPress-Blogs Murmelbahnen-Guru.de ab:

Ich denke die Installation von WordPress sollte für jeden nachvollziehbar sein.

Die ganze Installation dauert dann noch ca. 10 Minuten und dann kannst du dich in den Admin-Bereich deines neuen Blogs einloggen.

Schritt 4: WordPress Konfiguration, Themes und Plugins

WordPress Blog erstellen

WordPress ist installiert und nun kann es an die Konfiguration gehen. Außerdem müssen wir uns, wenn wir einen Blog erstellen wollen, auch noch mit dem Aussehen unseres Blogs und den Funktionen beschäftigen. Dazu werden wir auch noch das eine oder andere WordPress Plugin installieren.

Ganz m Anfang steht bei mir zunächst mal das Aufräumen des Dashboard. Hier wird alles entfernt, was ich nicht brauche. Das kannst du oben rechts unter Ansicht anpassen machen.

Dann werden die bereits angelegten Demo-Beiträge, Seiten und Kommentare gelöscht.

Damit wir schöne Permalinks bekommen, ändere ich unter EinstellungenPermalinks die Einstellung auf Beitragsname.

Unter EinstellungenAllgemein ändere ich den Titel der Webseite und den Untertitel passend zu meinem neuen Blog.

Bevor es mit dem Bloggen losgehen kann, würde ich jetzt noch ein schönes und passendes WordPress Theme installieren. Schließlich möchte man mit seinem Blog ja nicht nur inhaltlich überzeugen, sondern auch optisch einen guten Eindruck hinterlassen.

Sicherlich wirst du auch das eine oder andere Plugin installieren wollen, um die Funktionalität von WordPress an deine Bedürfnisse anzupassen. Als Beispiel möchte ich euch hier mal einen Blick in die installierten WordPress Plugins meiner Fernglas-Nischenseite zeigen:

installierten WordPress Plugins meiner Fernglas-Nischenseite

Damit auch rechtliche Aspekte abgedeckt werden, solltest du auch direkt ein Impressum und eine Datenschutzerklärung anlegen. Dazu gibt es im Netz verschiedene Generatoren, die du nutzen kannst. Ich würde Datenschutz-Generator.de oder e-recht24.de empfehlen.

Und dann bist du eigentlich soweit, dass du mit dem Bloggen loslegen kannst.

Schritt 5: Erstelle nützliche Inhalte, die deinen Lesern helfen

Der neue Blog ist erstellt und alles soweit eingerichtet. Nun kannst du mit dem eigentlichen Bloggen, also dem Erstellen von Inhalten beginnen.

Allerdings solltest du nicht einfach so drauflos schreiben. Es sei denn, du möchtest keine Besucher auf deinem neuen Blog erhalten. Du solltest dir schon überlegen, worüber du schreibst und welche Informationen deine potenziellen Leser suchen. Das Stichwort hier wäre Keyword-Recherche.

Überleg dir also zu jedem einzelnen Blog-Beitrag einen bestimmten Suchbegriff, also ein Thema, das du in diesem Beitrag behandeln möchtest.

Außerdem solltest du dich auch mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung befassen.

Dieses Wissen hilft dir direkt auch beim Schreiben der Beiträge die wichtigsten Grundlagen mit zu beachten, so dass von Anfang an alles in die richtige Richtung läuft.

Ansonsten hast du es geschafft. Du hast deinen Blog erstellt und kannst mit dem Bloggen loslegen. Viel Spaß dabei. Das Feintuning und die Erfahrung kommt dann mit der Zeit…

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