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Powerbank-Nischenseite – Der aktuelle Stand am 27.05.19

Die Zeit vergeht und auch der Mai nähert sich schon wieder seinem Ende. Es wird also mal wieder Zeit auf den aktuellen Stand bei Powerbank-Guru.de zu schauen. Ich hatte ja diese Nischenseite im Rahmen der Nischenseiten-Challenge 2018/2019 ins Leben gerufen und berichte hier auch nach dem Ende der NSC noch über die weitere Entwicklung.

Natürlich erscheinen hier jetzt aber nicht mehr so häufig Berichte, wie es in der Aufbauphase der Fall war. Aber die Neugierigen unter euch möchten sicher wissen, wie sich die Webseite weiterhin entwickelt und ob sich damit tatsächlich auch Geld verdienen lässt.

Meine Powerbank-Nischenseite im Mai 2019

Powerbank-Guru.de Screenshot 27.05.19

Während es in der Aufbauphase doch die eine oder andere größere Änderung am Design meiner Powerbank Nischenseite gab, habe ich mich inzwischen auf ein Design festgelegt und das scheint auch die richtige Entscheidung gewesen zu sein.

Die Optik ist aufgeräumt und die Inhalte werden gut präsentiert. Der Besucher der Seite findet also recht einfach die gewünschten Informationen und so sollte es ja auch sein.

Natürlich wurden auch neue Inhalte hinzugefügt. Es handelt sich dabei um zwei Testberichte. Dank guter Verbindung zum Hersteller AUKEY konnte ich das AUKEY PA-Y20 USB-C Ladegerät mit 18W Power Delivery 3.0 und die AUKEY PB-Y22 Powerbank 10000mAh mit USB C und Power Delivery 18W ausgiebig testen.

Ich hoffe, dass ich zukünftig noch den einen oder anderen Hersteller für echte Powerbank-Tests gewinnen kann.

Rankings und Traffic

Glücklicherweise entwickeln sich auch die Rankings und der Traffic auf meiner Nichenseite zum Thema Akku und Powerbank in die richtige Richtung, wie ein Blick in die Google Search Console zeigt:

Rankings und Traffic laut Google Search Console

Wenn man die Klicks, Impressionen, Durchschnittliche CTR und die Durchschnittliche Position anschaut und mit dem letzten Bericht vom 29.04.19 vergleicht, dann kann man eine deutliche Steigerung erkennen.

Die Klicks haben sich fast verdreifacht, während sich die Impressionen mehr als verdoppelt haben. Also ist auch die Klickrate deutlich gestiegen. Es geht also alles in die richtige Richtung.

Schön ist auch, dass sich die positive Entwicklung bei den Rankings auch in einer zunehmenden Anzahl von Verkäufen über Amazon.de widerspiegelt.

Einnahmen Powerbank-Guru.de Mai 2019

36 Bestellte Produkte, 32 versandte Produkte in den letzten 30 Tagen sind doch schon mal nicht schlecht. Sicherlich handelt es sich bei Powerbänken und Ladegeräten nicht um besonders hochpreisige Produkte. Daher halten sich auch die Einnahmen mit 22,11 Euro noch in Grenzen. Aber Produkte die nicht so teuer sind, werden auch häufiger gekauft. Hier geht die Steigerung der Einnahmen also nur über die Anzahl der Verkäufe.

Aber das wird schon. Wie man aber schon sehen kann, entwickelt sich meine Powerbank Nischenseite prächtig. Geld verdienen mit einer Nischenseite funktioniert auch heute noch. Allerdings nicht ohne Arbeit und Zeit, die man in die Webseite stecken muss.

Powerbank-Nischenseite – Der aktuelle Stand am 29.04.19

Der Monat April ist fast vorbei, genau wie auch die Nischenseiten Challenge 2018/2019. Im Rahmen der NSC hatte ich ja das Projekt Powerbank-Guru.de gestartet. Zwar mit einiger Verspätung aber immerhin, ich war dabei. Natürlich enden mit dem Ablauf der Nischenseiten Challenge nicht die Arbeiten an der Webseite. Wer das so handhabt, muss sich nicht wundern, wenn er/sie mit dem eigenen Projekt kein Geld verdient.

Seit dem letzten Statusbericht ist wieder einige Zeit vergangen, deshalb schaue ich einfach mal zurück, was so passiert ist und wie sich meine Powerbank-Nischenseite so entwickelt.

Was ist in den letzten Wochen passiert?

Screenshot Powerbank-Guru.de Stand 29.04.19

Dank guter Hersteller-Kontakte stehen mir wieder einige Produkte für echte Testberichte zur Verfügung. Diese brauchen natürlich ihre Zeit, denn schließlich müssen sich die Ladegeräte und Powerbänke über einen gewissen Zeitraum bewähren. Im April sind aber bereits zwei neue Testberichte erschienen: zum einen handelt es sich hierbei um den Testbericht zur AUKEY PB-T17 Powerbank mit 20000mAh und USB-C und zum anderen hatte ich noch die AUKEY 20000mAh Powerbank PB-N65 im Test.

Drei weitere Testberichte stehen noch aus, es wird also immer wieder neuen Content mit Mehrwert für die Besucher der Webseite geben. Denn gerade für die Kaufentscheidung sind echte Testberichte ja immer sehr hilfreich.

Aber auch optisch hat sich etwas getan:

Da ich ja auf dieser Nischenseite eine statische Seite als Startseite verwende, hab ich nun dort auch aktuelle Powerbank-Angebote aufgelistet.

Powerbank-Guru.de aktuelle Angebote auf der Startseite

Erstellt wurden diese Angebots-Boxen mit dem dem Amazon Affiliate for WordPress* Plugin. Ich habe hier auf der Startseite die Anzahl auch auf drei Angebote begrenzt, um die Startseite übersichtlich zu halten. Es gibt ja schließlich auch eine gesonderte Seite mit Powerbank-Angeboten.

Rankings und Traffic

Und auch hier schauen wir uns natürlich in der Google Search Console an, wie die Entwicklung der Besucherzahlen und Rankings so aussieht:

Rankings und Traffic laut Google Search Console 29.04.19

Wie man schön im Screenshot aus der Google Search Console sehen kann, setzt sich die positive Entwicklung fort. Die Rankings verbessern sich und mit mehr Inhalten kommen natürlich auch mehr Rankings hinzu. Daraus ergeben sich auch mehr Besucher, die ihren Weg auf meine Nischenseite über die Google-Suche finden.

Und das führt natürlich auch dazu, dass der eine oder andere über Amazon schließlich etwas kauft. Was ja auch eines der wichtigsten Ziele für eine Nischenseite ist.

Amazon Einnahmen Powerbank-Guru.de April 2019

Es ist natürlich noch nicht die Welt aber während ich hier den Artikel schreibe wurde eine weitere Powerbank verkauft 🙂

Und dabei bin ich bei den wichtigen Keywords noch gar nicht in den TOP 10 vertreten. Mal schauen, was sich da zukünftig noch so ergibt. Den nächsten Bericht wird es hier dann Ende Mai geben.

NSC 2018 – Abschlussbericht 02.04.19

Die Nischenseiten-Challenge 2018/2019 ist nun mit dem März-Ende auch vorüber. Das heißt aber nicht, dass die Arbeiten an meiner Powerbank-Nischenseite aufhören. Ich bin zwar erst zur Hälfte der NSC eingestiegen, trotzdem ist es Zeit ein Fazit über meine Teilnahme und die Entwicklung meiner Seite zu ziehen.

Natürlich erfahrt ihr auch weiterhin hier regelmäßig, wie die Entwicklung auf Powerbank-Guru.de weitergeht. Ist ja vielleicht für den einen oder anderen Ex-Teilnehmer auch interessant.

Die Nischenseiten-Challenge 2018/2019

Peer hat heute ja schon einen ersten kleinen Rückblick auf die NSC veröffentlicht und ich stimme vielen seiner Meinungen zum Ablauf zu. Das der Zeitraum von ursprünglich 3 Monate auf 6 Monate erhöht wurde, war eine richtige Entscheidung und sollte auch zukünftig so beibehalten werden.

Das die beiden direkten Gegner recht schnell aus der Nischenseiten-Challenge ausgestiegen sind, war natürlich sehr ärgerlich. Vielleicht sollte man zukünftig keine direkten Gegner mehr wählen, sondern ein gesamtes Teilnehmerfeld und gut ist.

Wie Peer auch schon bemerkt hat, war der Zeitraum über Weihnachten und den Jahreswechsel vielleicht nicht besonders glücklich gewählt. Die Idee mit einem Start im Frühjahr finde ich deutlich besser.

Ich denke auch, dass es eine Regelung bezüglich der Statusberichte geben sollte. Wer nicht mindestens einen Bericht pro Monat schreibt, sollte nicht mehr in der Teilnehmerliste aufgeführt werden.

Es gab ja leider auch Teilnehmer, die lediglich einen Bericht geschrieben haben und dann war Ruhe. Die sollte man nicht noch mit einem Backlink belohnen.

Trotzdem war die Nischenseiten-Challenge eine interessante Sache und wenn es wieder losgeht, bin ich in jedem Fall wieder dabei. Und dieses Mal dann auch direkt von Beginn an.

Was ist die letzten zwei Wochen passiert?

Wie bereits erwähnt, bleiben die Arbeiten an meiner Powerbank-Webseite nicht stehen. Es sind weitere herstellerspezifische Seiten erstellt worden. So gibt es jetzt z.B. eine Seiten mit den RAVPower Powerbank Bestsellern und mit den EasyAcc Powerbank Bestsellern.

Außerdem war ein Hersteller so freundlich mit einige Testgeräte zur Verfügung zu stellen. Das heißt in den nächsten Tagen werden auch weitere echte Testberichte erscheinen.

Rankings und Traffic

Schön ist auch, dass sich die Arbeit inzwischen auch in besseren Rankings und steigendem Traffic bemerkbar macht. Werfen wir also mal einen Blick in die Google Search Console:

Rankings und Traffic laut Google Search Console

Vergleicht man die aktuellen Zahlen mit den Werten von vor zwei Wochen, dann gibt es sowohl bei den Klicks als auch bei den Impressions mehr als eine Verdoppelung der Werte. Auch bei der durchschnittlichen Position konnte eine Verbesserung erzielt werden, es geht also in die richtige Richtung.

Allerdings bin ich bei den anvisierten wichtigsten Keywords noch weit weg von wirklich guten Rankings. Hier bin ich selbst gespannt, ob ich z.B. für Powerbank oder Powerbank kaufen in die TOP 10 komme.

Was ich sicher in der nächsten Zeit noch in Angriff nehmen muss, ist das Thema Backlinkaufbau. Denn ganz ohne Links geht es nicht.

Wer die weitere Entwicklung mitverfolgen möchte, sollte einfach hier immer mal wieder reinschauen.

WordPress Backup erstellen – Sicherung für alle Fälle

In diesem Artikel möchte ich euch zeigen, wie einfach man ein WordPress Backup erstellen kann. Denn eine ganz wichtige Sache vergessen viele Webseitenbetreiber: das Backup der Webseite. Es geht schneller als man denkt und die Probleme mit der eigenen Webseite sind da. Egal ob es sich dabei um eine „kleine“ Nischenseite handelt oder ein Webprojekt mit 1000 Unterseiten. Ohne Backup sollte man keine Webseite betreiben.

Und gerade bei WordPress ist es wirklich einfach mit einem Backup für den schlimmsten Fall gerüstet zu sein. Sicherlich bieten auch viele Webhoster inzwischen ein regelmäßiges Backup der Datenbank und der Dateien an. Aber ich habe lieber selbst ein aktuelles Backup meiner Daten zur Hand.

WordPress Backup per Plugin erstellen

Als Webseitenbetreiber hat man natürlich verschiedene Möglichkeiten für die Datensicherung. Wichtig ist nur, das man sowohl die wichtigsten Dateien als auch die Datenbank sichert. Das sollte man unbedingt beachten, wenn man ein WordPress Backup erstellen möchte.

Wer den Backup-Prozess automatisieren möchte, greift natürlich bei WordPress zu einem Backup-Plugin. Davon gibt es zahlreiche Varianten. Ich verwende auf allen meinen WordPress Projekten (und das sind inzwischen rund 30 Nischenseiten und größere Projekte) das Plugin BackUpWordPress.

BackUpWordPress Plugin

Dieses WordPress Plugin steht kostenfrei zum Download zur Verfügung und kann direkt aus WordPress heraus installiert werden. Dazu geht man einfach links im Menü auf PluginInstallieren.

In die Suchmaske dann einfach BackUpWordPress eingeben:

BackUpWordPress installieren

Wie man im Screenshot sehen kann, ist das Plugin bei mir bereits installiert. Ihr müsst dann einfach auf Jetzt installieren und danach auf aktivieren klicken.

Die Einstellungen und die Backups findet man links im Menü unter WerkzeugeBackups.

Das Plugin richtet direkt nach der Installation bereits zwei Pläne ein, um ein vollständiges WordPress Backup zu erstellen. Ein Plan gibt die zeitliche Planung für die Sicherung der Datenbank vor und ein Plan ist für die vollständige Sicherung, also Datenbank und Dateien zuständig.

Ich persönliche greife hier immer ein und ändere den Backup-Prozess etwas ab. Bei mir muss das Plugin nur die Datenbank sichern, da ich die Dateien manuell per FTP sichere, falls ich Änderungen vornehme.

WordPress Backup erstellen Datenbank sichern

Wie man sehen kann, wird bei mir die Datenbank von WordPress täglich um 02:00 Uhr (hab die Zeit gerade geändert) gesichert. Das Backup wird auf dem Webspace abgelegt und die letzten drei Backups werden aufbewahrt. Man kann sich, auf Wunsch, das Backup auch automatisch per Email zuschicken lassen.

Aber auch ein direkter Download der gesicherten Daten ist über den WordPress Admin-Bereich möglich.

Das regelmäßige Sichern der einzelnen Dateien halte ich eher für unnötig. Ich habe die komplette WordPress-Installation auf der Festplatte liegen und und lade geänderte Dateien, bei Bedarf, per FTP hoch. Wenn dann werden ja eigentlich nur Änderungen an den Theme-Dateien gemacht.

Tipp: Die wichtigsten WordPress-Dateien sind in meinen Augen die config.php und die .htaccess. Hier sollte man natürlich immer die aktuellen Versionen zur Hand haben, falls etwas passiert. Es lohnt sich auch, den Ordner wp-content zu sichern, da sich hier das Theme und auch sämtliche Bilder befinden, die man in den Artikeln verwendet.

Blick per FTP auf die zu sichernden Dateien

Hier mal ein Blick per Filezilla auf meine WordPress-Installation. Die wichtigsten Dateien und Ordner habe ich mit einem Pfeil markiert. Diese Dateien gehören in jedem Fall gesichert.

Fazit – WordPress Backup erstellen

Wie man sehen kann, ist das alles keine Hexerei. Ein WordPress Backup erstellen ist per Plugin total einfach und funktioniert, in der Regel, auch zuverlässig. Sicherlich sollte man immer mal kontrollieren, ob auch wirklich alle Daten korrekt gesichert wurden. Aber ich hatte, mit dem hier vorgestellten Plugin, keine Probleme.

Selbst bei einem Blog mit rund 1000 Beiträgen funktioniert alles tadellos. Es ist eine kleine Sache das Backup einzurichten. Ein Datenverlust kann im schlimmsten Fall aber die finanzielle Existenz bedrohen, wenn man mit seinen Webseiten Geld verdienen möchte oder muss.

NSC 2018 – Aktueller Stand 20.03.19

Die Zeit rennt. Schon wieder sind zwei Wochen um. Es ist also wieder an der Zeit zu schauen, was ich an meiner Nischenseite Powerbank-Guru.de gemacht haben und wie die Entwicklung so läuft. Die Nischenseiten-Challenge 2018/2019 ist ja nun offiziell fast vorbei. Trotzdem geht es hier natürlich mit meinen Statusberichten weiter. Die Arbeiten an der Nischenseite gehen ja auch weiter.

Kurz vor Schluss hatte ich auch noch das Glück, dass Peer in seinem letzten Bericht einen Blick auf mein Nischenprojekt geworfen hat. So kam ich in den Genuss externes Feedback zu erhalten. Und dabei sind dann natürlich auch gleich ein paar Sachen aufgefallen, die geändert werden sollten. Darauf gehe ich aber später noch ein.

Aktueller Stand, neue Inhalte und einige Änderungen

Powerbank-Guru.de Screenshot 20.03.019

Wie man schon auf dem Screenshot sehen kann, bin ich auf die eine oder andere Empfehlung von Peer eingegangen. Das Header-Bild ist nun weg und auch die Amazon-Werbung in der Sidebar musste weichen. Insgesamt sieht das Design nun viel klarer aus. Sicherlich nicht die schlechteste Sache. Schließlich soll der Besucher die gewünschten Informationen leicht finden und sich auf der Webseite auch zurecht finden.

Auch inhaltlich hat sich wieder etwas getan. So habe ich z.B. eine Seite über die Solar Powerbank Bestseller erstellt. Außerdem habe ich angefangen Seiten zu speziellen Herstellern zu erstellen. So gibt es jetzt z.B. eine Anker Powerbank Seite. Solche Seiten werden gern genutzt, da ja oft ein bestimmter Hersteller auch Teil der Suchanfrage bei Google ist.

Google Search Console Stand 20.03.19

Wie man am Screenshot aus der Google Search Console sehen kann, kommt auch bei meiner Nischenseite so langsam Bewegung in die ganze Sache. Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen von anderen Projekten. So nach ca. 3 Monaten geht es dann langsam los mit den interessanten Rankings. Mal schauen, was da zukünftig noch möglich ist.

Aber insgesamt muss man natürlich im Hinterkopf haben, dass es sich beim Thema Powerbank um keine leichte Nische handelt, in der man mal eben gutes Geld verdienen kann. Dazu gibt es zu viel Konkurrenz und auch die Provisionen über das Amazon-Partnerprogramm sind mit 3%, verbunden mit den doch recht günstigen Preisen, nicht gerade die TOP-Einnahmequelle.

Trotzdem macht mir dieses Projekt Spaß und wird auch Einnahmen generieren. Und darauf kommt es an.

WordPress Pagespeed optimieren ohne Cache Plugin

Der Pagespeed, also die Ladezeit einer Webseite, ist in jeder Hinsicht ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Webseite. Er ist ein Rankingfaktor für Google und, was viel wichtiger ist, wichtig für die Besucher. Denn niemand wartet gern mehrere Sekunden, bis die Webseite geladen ist. Kennt ja jeder selbst. Wenn es zu lange dauert ist man wieder weg.

Gerade bei Webseiten die mit WordPress laufen, kann man durch den Einsatz eines Cache Plugins viel herausholen. Aber man kann den WordPress Pagespeed optimieren ohne Cache Plugin. Wie das geht, schauen wir uns am Beispiel dieser Webseite mal an.

WordPress Pagespeed optimieren ohne Cache Plugin

Ich habe mal ein paar Experimente mit dieser Webseite hier, wp-visual.net, gemacht, um herauszufinden, was an Pagespeed Optimierung auch ohne Cache Plugin so möglich ist.

Google selbst bietet ja unter https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/ eine Möglichkeit an, sich über den Pagespeed einer Webseite zu informieren.

Also schauen wir uns mal die Ausgangssituation sowohl für Mobil als auch für Desktop an:

Google gibt nach der Überprüfung für Mobil einen Pagespeed Wert von 75 und für Desktop von 86 aus. Nicht so toll. Also jede Menge Möglichkeiten zur Optimierung der Ladezeit.

Die meisten WordPress Anwender würden jetzt einfach ein Cache Plugin installieren und fertig. Ich habe hier ja schon die optimalen Einstellungen für die Cache Plugins WP Super Cache und WP Fastest Cache vorgestellt.

Daran ist ja auch nichts auszusetzen. Schauen wir uns einfach mal an, wie sich die Werte nach der Installation von WP Fastest Cache verändern:

Hat sich schon einiges getan. Das Padespeed-Tool von Google gibt nun für den Desktop einen Pagespeed-Wert von 97 und für Mobil einen Wert von 76 aus. Desktop wäre also schon o.k. aber Mobil geht noch immer gar nicht.

Und was man immer bedenken muss, beim Einsatz eines Cache Plugins leidet auch die Dynamik der Webseite. Es werden ja statische Kopien der einzelnen Seiten erstellt. Daher kann es unter Umständen zu Problemen mit dynamischen Inhalten (z.B. die Bannerauslieferung oder ähnliches) kommen.

Aber ich hatte am Anfang ja ganz mutig verkündet, dass man den Pagespeed optimieren kann, ohne Cache Plugin. Hier mal schon vorweg die Ergebnisse:

Wie man sehen kann, gibt das Pagespeed-Tool nun für Desktop den Idealwert von 100 aus. Und auch Mobil bin ich mit 98 echt nah dran. Und das ohne den Einsatz eines Cache Plugins.

Aber ehrlich gesagt geht es nicht ganz ohne Plugin-Unterstützung. Zwei kostenlose Plugins kommen jetzt hier bei meiner Webseite zum Einsatz. Es handelt sich hierbei um a3 Lazy Load und um Autoptimize.

Das WordPress Plugin a3 Lazy Load sorgt dafür, da das Bilder und Video auf der Seite erst dann geladen werden, wenn sie auch wirklich in den sichtbaren Bereich gelangen. Das beschleunigt den Seitenaufbau. Die Konfiguration ist auch einfach: alles so lassen, wie es voreingestellt ist.

WordPress Plugin a3 Lazy Load

Autoptimize, ja das wird wirklich so geschrieben, kümmert sich um die Optimierung der JavaScript-Optimierung, die CSS-Optimierung und die HTML-Optimierung. Zusätzlich nutze ich hier auch die Möglichkeit die lästigen Emojis zu deaktivieren. Spart den Einsatz eines zusätzlichen Plugins.

Autoptimize Einstellungen

Da bei diesem Plugin ein paar mehr Einstellungen gemacht werden müssen, werde ich wohl in den nächsten Tagen mal einen separaten Artikel zur Konfiguration des Autoptimize Plugins schreiben.

Aber ihr seht, man kann auch ohne Cache Plugin sehr gute Pagespeed-Werte erreichen. Und ich würde immer die Lösung ohne Cache Plugin vorziehen.