Schlagwort-Archive: Pagespeed

WordPress Pagespeed optimieren ohne Cache Plugin

Der Pagespeed, also die Ladezeit einer Webseite, ist in jeder Hinsicht ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Webseite. Er ist ein Rankingfaktor für Google und, was viel wichtiger ist, wichtig für die Besucher. Denn niemand wartet gern mehrere Sekunden, bis die Webseite geladen ist. Kennt ja jeder selbst. Wenn es zu lange dauert ist man wieder weg.

Gerade bei Webseiten die mit WordPress laufen, kann man durch den Einsatz eines Cache Plugins viel herausholen. Aber man kann den WordPress Pagespeed optimieren ohne Cache Plugin. Wie das geht, schauen wir uns am Beispiel dieser Webseite mal an.

WordPress Pagespeed optimieren ohne Cache Plugin

Ich habe mal ein paar Experimente mit dieser Webseite hier, wp-visual.net, gemacht, um herauszufinden, was an Pagespeed Optimierung auch ohne Cache Plugin so möglich ist.

Google selbst bietet ja unter https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/ eine Möglichkeit an, sich über den Pagespeed einer Webseite zu informieren.

Also schauen wir uns mal die Ausgangssituation sowohl für Mobil als auch für Desktop an:

Google gibt nach der Überprüfung für Mobil einen Pagespeed Wert von 75 und für Desktop von 86 aus. Nicht so toll. Also jede Menge Möglichkeiten zur Optimierung der Ladezeit.

Die meisten WordPress Anwender würden jetzt einfach ein Cache Plugin installieren und fertig. Ich habe hier ja schon die optimalen Einstellungen für die Cache Plugins WP Super Cache und WP Fastest Cache vorgestellt.

Daran ist ja auch nichts auszusetzen. Schauen wir uns einfach mal an, wie sich die Werte nach der Installation von WP Fastest Cache verändern:

Hat sich schon einiges getan. Das Padespeed-Tool von Google gibt nun für den Desktop einen Pagespeed-Wert von 97 und für Mobil einen Wert von 76 aus. Desktop wäre also schon o.k. aber Mobil geht noch immer gar nicht.

Und was man immer bedenken muss, beim Einsatz eines Cache Plugins leidet auch die Dynamik der Webseite. Es werden ja statische Kopien der einzelnen Seiten erstellt. Daher kann es unter Umständen zu Problemen mit dynamischen Inhalten (z.B. die Bannerauslieferung oder ähnliches) kommen.

Aber ich hatte am Anfang ja ganz mutig verkündet, dass man den Pagespeed optimieren kann, ohne Cache Plugin. Hier mal schon vorweg die Ergebnisse:

Wie man sehen kann, gibt das Pagespeed-Tool nun für Desktop den Idealwert von 100 aus. Und auch Mobil bin ich mit 98 echt nah dran. Und das ohne den Einsatz eines Cache Plugins.

Aber ehrlich gesagt geht es nicht ganz ohne Plugin-Unterstützung. Zwei kostenlose Plugins kommen jetzt hier bei meiner Webseite zum Einsatz. Es handelt sich hierbei um a3 Lazy Load und um Autoptimize.

Das WordPress Plugin a3 Lazy Load sorgt dafür, da das Bilder und Video auf der Seite erst dann geladen werden, wenn sie auch wirklich in den sichtbaren Bereich gelangen. Das beschleunigt den Seitenaufbau. Die Konfiguration ist auch einfach: alles so lassen, wie es voreingestellt ist.

WordPress Plugin a3 Lazy Load

Autoptimize, ja das wird wirklich so geschrieben, kümmert sich um die Optimierung der JavaScript-Optimierung, die CSS-Optimierung und die HTML-Optimierung. Zusätzlich nutze ich hier auch die Möglichkeit die lästigen Emojis zu deaktivieren. Spart den Einsatz eines zusätzlichen Plugins.

Autoptimize Einstellungen

Da bei diesem Plugin ein paar mehr Einstellungen gemacht werden müssen, werde ich wohl in den nächsten Tagen mal einen separaten Artikel zur Konfiguration des Autoptimize Plugins schreiben.

Aber ihr seht, man kann auch ohne Cache Plugin sehr gute Pagespeed-Werte erreichen. Und ich würde immer die Lösung ohne Cache Plugin vorziehen.

Optimale Einstellungen für WP Super Cache

Nachdem ich euch ja bereits das Cache Plugin WP Fastest Cache vorgestellt habe, möchte ich euch mit WP Super Cache ein Plugin von Automattic, dem Macher von WordPress, näher vorstellen. In dieser Schritt für Schritt Anleitung zeige ich euch die Einstellungen, mit denen ich die besten Ergebnisse erzielt habe. Dabei verwende ich nur Einstellungen, die auch auf den meisten WordPress-Webseiten problemlos funktionieren.

Also einfach das Plugin WP Super Cache installieren, die Einstellungen nachmachen und über einen besseren Pagespeed freuen. Eine schnelle Webseite ist nicht nur gut für die eigenen Besucher, sondern wird auch von Google positiv bewertet. Und das Plugin ist natürlich kostenlos.

WordPress Ladezeit optimieren mit WP Super Cache

Es macht natürlich keinen Sinn, einfach wild loszuoptimieren. Man muss natürlich wissen, wie die Ausgangssituation ist. Und deshalb ist der erste Schritt die Messung der Ladezeit. Ich nutze dafür immer den Pingdom Website Speed Test unter https://tools.pingdom.com/.

Und das Testobjekt, an dem ich die Optimierung mit WP Super Cache demonstrieren möchte, ist ein andere Nischenseite von mir: ratgeber-heissluftfritteuse.com.

Bisher läuft dort kein Cache Plugin, also eine gute Voraussetzung für diese WP Super Cache Anleitung. Die Messung der Ausgangssituation ergab folgendes Ergebnis:

Ladezeit vor der Optimierung mit WP Super Cache

Warum der kleine Screenshot meiner Webseite bei Pingdom Tools nicht funktioniert hat, kann ich euch nicht erklären aber ist hier auch nicht wichtig. Wichtig sind aber die Testergebnisse. Eine Ladezeit der Startseite von 2,23 Sekunden ist natürlich nicht so toll. Schauen wir mal, was wir am Ende der Optimierung mit WP Super Cache erreichen können.

Also frisch ans Werk und das Plugin installieren. Das geht ja ganz einfach. Einfach im linken Menü auf Plugins – Installieren und dann im Suchfeld WP Super Cache eintragen:

WP Super Cache Plugin installieren

Nachdem das Plugin installiert wurde, muss es natürlich noch aktiviert werden. Ist das geschehen, kann es mit der Optimierung der Ladezeit losgehen. Und dazu verwende ich folgende Einstellungen:

Die optimalen Einstellungen bei WP Super Cache

Wie bereits erwähnt, werde ich hier nur Einstellungen erklären, die ich selbst verwende und mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe. Das Plugin bietet noch einiges mehr an Funktionen. Doch nicht jede Funktion wird auf jeder Webseite benötigt. Manchmal ist es auch gut, nicht immer alle Funktionen zu nutzen, die angeboten werden.

Zu den Einstellungen von WP Super Cache kommt man über das linke Menü. Dort findet man unter Einstellungen die Option WP Super Cache.

WP Super Cache Einstellungen – Einfach

Die ersten Einstellungen werden natürlich auch auf der ersten Registerkarte vorgenommen. Die trägt den Titel Einfach. Passend, denn hier ist nicht wirklich viel zu tun:

WP Super Cache Einstellungen - Einfach

Die wichtigen Punkte habe ich im Screenshot mit Pfeilen markiert. So, hier gibt es also drei wichtige Dinge. Zunächst mal muss man das Caching natürlich aktivieren. Das erfolgt über die Option Caching An (empfohlen).

Dann den Status aktualisieren über die gleichnamige Schaltfläche. Und schon nimmt das Plugin WP Super Cache seine Arbeit auf.

Etwas weiter unten befindet sich die Schaltfläche Cache testen. Und das sollte man ruhig mal machen. Im Normalfall wird alles funktionieren und es werden grüne Meldungen ausgegeben, wie in meinem Screenshot zu sehen. Ich betreibe ja nun einige Blogs und Nischenseiten und hatte noch nie ein Problem bei diesem Test.

Scrollt man noch weiter nach unten, findet man den Button Cache leeren. Ich denke das ist auch selbsterklärend. Ein Klick und die zwischengespeicherten Seiten werden gelöscht und beim nächsten Seitenaufruf wieder neu im Cache gespeichert.

WP Super Cache Einstellungen – Erweitert

Auf der Registerkarte Erweitert befinden sich die meisten Einstellungen. Aber wie bereits eingangs erwähnt, ist nicht jede mögliche Einstellung auch für jede Webseite wichtig. Um den Screenshot nicht zu lang und übersichtlich werden zu lassen, teile ich die Einstellungen für WP Super Cache mal in verschiedene Abschnitte auf.

WP Super Cache Einstellungen - Erweitert Screenshot 1

Folgende Einstellungen sollten hier getätigt werden:

CachingCache aktivieren
Cache-AuslieferungsmethodeEinfach (Empfohlen)
SonstigesSeiten für bekannte Benutzer nicht cachen. (Empfohlen)
Seiten mit GET-Parametern nicht cachen. (?x=y am Ende der URL)
Komprimiere Seiten, sodass diese schneller an Besucher ausgeliefert werden. (Empfohlen)
Cache neu erstellen. Liefert eine Supercache-Datei an anonyme Besucher aus, während eine neue Datei erstellt wird. (Empfohlen)
304 Not Modified Browser Caching. Stelle fest, wenn eine Seite seit dem letzten Aufruf nicht modifiziert wurde. (Empfohlen)
ErweitertUnterstützung für Mobilgeräte. Externes Plugin oder Theme benötigt. Für mehr Informationen lies die FAQ.
Lösche alle gecachten Dateien, wenn ein Beitrag oder eine Seite veröffentlicht oder aktualisiert wird.
Extra Startseiten-Checks. (Stoppt in sehr seltenen Fällen Startseiten-Caching) (Empfohlen)

Sind alle Einstellungen gemacht, nicht vergessen auf den Button Status aktualisieren klicken. Erst dann werden die Einstellungen aktiv und WP Super Cache verhält sich wie gewünscht.

Expiry-Time & Garbage-Collection

WP Super Cache Einstellungen - Erweitert Screenshot 2

Das Plugin WP Super Cache kümmert sich auch automatisch darum, dass die zwischengespeicherten Seiten nach einer bestimmten Zeit ungültig werden. Sie werden dann gelöscht und neu erstellt. Unter Expiry-Time & Garbage-Collection kann man diese „Müll-Abfuhr“ an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Für die meisten Webseiten sollte bei Zeitüberschreitung ein Wert von 3600 Sekunden eingetragen werden. Das heißt, genau einer Stunde bleiben die Seiten im Cache gültig. Nach dem Ablauf dieser Zeit werden die Seiten für ungültig erklärt und beim nächsten Aufruf durch einen Besucher automatisch neu erstellt.

Akzeptierte Dateinamen & Abgewiesene URIs

Man kann WP Super Cache auch anweisen bestimmte Typen von Seite nicht im Cache zu speichern. Und das ist in manchen Fällen durchaus sinnvoll.

Akzeptierte Dateinamen & Abgewiesene URIs

Wie man im Screenshot sehen kann, möchte ich nicht das Archive, also Kategorien und Schlagwörter (Tags), die verschiedenen Feeds, Suchseiten und auch die Autorenseiten zwischengespeichert werden. Meiner Meinung nach muss man nur Beiträge und Seiten in den Cache laden, die auch für die Besucher interessant sind und deshalb eine kurze Ladezeit haben sollten.

Alle anderen Einstellungen auf dieser Registerkarte müssen nicht verändert werden. Jedenfalls habe ich bisher da nie etwas ändern müssen.

Die Registerkarte CDN lasse ich komplett so wie sie ist. Ich setze kein CDN ein und sehe da bei deutschsprachigen Webseiten auch keinen wirklichen Vorteil, der den Aufwand und die Kosten rechtfertigen würde.

WP Super Cache Einstellungen – Inhalt

WP Super Cache Einstellungen - Inhalt

Auf der Registerkarte Inhalt muss man keine Einstellungen machen, sondern hat Zugriff auf die Cache-Dateien. Hier kann man manuell die abgelaufenen Cache-Dateien löschen oder den Cache leeren. Für beide Aktionen sind entsprechende Buttons vorhanden.

Wer möchte kann sich auch alle Cache-Dateien auflisten lassen. Je nach Größe der Webseite kann diese Liste auch mal etwas länger werden.

Insgesamt bietet dieses Registerkarte aber interessante Statistiken, wie viele Cache-Dateien WP Super Cache überhaupt aktuell erstellt hat.

WP Super Cache Einstellungen – Preload

WP Super Cache Einstellungen - Preload

WP Super Cache bietet eine richtig tolle Funktion: Das Vorladen der Cache-Dateien. Im Normalfall erstellt das Cache Plugin beim ersten Aufruf einer Seite durch einen Besucher eine Cache-Version dieser Seite. Diese wird dann zukünftig an die neuen Besucher ausgeliefert.

Anders ist es bei der Preload-Funktion von WP Super Cache. Hier werden in einem bestimmten Intervall alle Cache-Dateien in einem Rutsch erstellt.

Allerdings nutze ich diese Funktion nur bei kleineren Nischenseiten. Bei einem Blog mit 1000 Beiträgen würde das Vorladen sicher den Server zu sehr beeinträchtigen.

Und das war es auch schon mit den Einstellungen.

Pagespeed optimieren mit WP Super Cache

Ladezeit gemessen nach der Optimierung

Natürlich muss man nach der Optimierung auch das Ergebnis kontrollieren. Hier in meinem Beispiel wieder mit der Nischenseite zum Thema Heißluftfritteuse. Wie man im Screenshot sehen kann, hat sich die Ladezeit, also der Pagespeed, durch die Optimierung mit WP Super Cache deutlich verringert. Gerade mal 544 ms braucht die Startseite noch, um zu laden.

Das freut die Besucher und das freut auch Google. Was will man mehr.

NSC 2018 – Pagespeed optimieren

Eine langsame Webseite mag niemand. Wer im Internet Informationen sucht, möchte in der heutigen Zeit nicht mehr lange warten, bis die Inhalte einer Webseite zu sehen sind. Man spricht hier in den meisten Fällen von maximal 2 Sekunden, dann ist der Besucher wieder weg. Aus diesem Grund sollte jeder Webseitenbetreiber die Ladezeit, also den Pagespeed optimieren.

Dabei spielt es gar keine Rolle, ob man ein großes Portal betreut oder eine kleine Nischenseite. Die Maßnahmen, die man treffen kann, unterscheiden sich nicht voneinander.

Ich möchte Euch heute mal zeigen, worauf ich bei meinen Webseiten achte und wie ich konkret vorgehe.

Pagespeed optimieren bei WordPress

Pingdom Tools Pagespeed optimieren

Als Beispiel schauen wir natürlich auf meine Nischenseite Powerbank-Guru.de. Dieses Projekt baue ich ja exemplarisch im Rahmen der Nischenseitenseiten Challenge 2018 auf.

Bevor man sich an die Optimierung macht, muss man natürlich im ersten Schritt den aktuellen Ist-Zustand feststellen. Den Pagespeed, also die Ladezeit einer Webseite, kann man auf verschiedene Weise messen. Google selbst bietet da ein entsprechendes Tool unter https://developers.google.com/speed/ an.

Ich vertraue hier aber auf die Messung mit den Pingdom Tools. Einfach die Adresse der Webseite eintragen und und bei Test from den Server Europe – Germany – Frankfurt auswählen. Dann den Test starten und kurz Geduld haben. Nach wenigen Augenblicken wird das Ergebnis angezeigt.

Den aktuellen Zustand meiner Powerbank Nischenseite könnt ihr im oberen Screenshot sehen. 350 ms sind hier natürlich ein sehr guter Wert, schließlich habe ich ja bei dieser Webseite bereits den Pagespeed optimiert. Aber alles was unter 1 Sekunde ist, reicht in meinen Augen aus. Man kann es auch übertreiben.

Wie habe ich die Ladezeit meiner Nischenseite optimiert?

Google Pagespeed Messung Screenshot

So jetzt kommen wir aber mal zu den konkreten Maßnahmen, die ich bei der Optimierung der Ladezeit meiner Nischenseite angewendet habe bzw. worauf ich da so achte:

WordPress Theme – so einfach wie möglich

Ganz viel Einfluss auf die Ladezeit hat auch das Design der Webseite bzw. bei WordPress das verwendete Theme. Es gibt Themes die bieten unglaublich viele Funktionen und Einstellmöglichkeiten und sehen optisch total toll aus. Hat man ganz oft bei kostenpflichtigen Premium Themes.

Der Nachteil ist aber, dass ein solches überladenes WordPress Theme natürlich auch die Performance negativ beeinflusst.

Und genau aus diesem Grund sind meine Nischenseite meist auch mit einem kostenlosen WordPress Standard Theme ausgestattet. Auf anderen Nischenseiten von mir habe ich mit dem WordPress Theme Twenty Fifteen sehr gute Erfahrungen gemacht und deshalb kommt es nun auch hier zum Einsatz.

Ein weiterer wichtiger Punkt beim Design ist: man sollte es so einfach wie möglich halten. Keep it simple! Wer zu viele Optionen anbietet, verwirrt den Besucher nur. Der Besucher soll die Informationen, die er sucht, möglichst schnell finden. Im Anschluss sollte er dann ohne Ablenkung auf den Kaufen-Button oder den Affiliate Link klicken.

WordPress Plugins – so wenig wie möglich

Plugins für meine NischenseiteEin weiterer wichtiger Punkt sind die verwendeten Plugins. Bei WordPress lässt sich so ziemlich jede Funktion über ein Plugin nachrüsten. Das ist natürlich Segen und Fluch zugleich, denn jedes Plugin beeinflusst auch die Performance der Webseite. Manche weniger und manche eben auch deutlich mehr.

Deshalb kommen auf meiner Nischenseite nur wenige Plugins zum Einsatz. Aktuell sind es genau 13 Plugins.

Bei meinen Nischenseiten gibt es einige Plugins auf deren Einsatz ich konsequent verzichte.

So sehe ich bei meinen Nischenseiten keinen Nutzen darin Social Buttons zu integrieren. Ich habe hier die Erfahrung gemacht, dass relevanter Traffic weder über Facebook, noch Twitter oder einem sonstigen sozialen Netzwerk auf die Nischenseiten kommt. Oder ich stelle mich da einfach zu doof an.

Schlecht für die Performance sind auch Plugins die dafür sorgen, dass unter dem Artikel automatisch Links zu anderen Beiträgen, die thematisch ähnlich sind, anzeigen. Das klappt eh nie so wirklich gut. Da verlinke ich lieber direkt im Content manuell auf passende interne Inhalte.

Zur Grundausstattung einer Nischenseite gehören für mich da wpSEO*, Amazon Affiliate for WordPress*, BackUpWordPress als ein Backup-Plugin, Shortcodes Ultimate und Statify für die Statistik. Dazu noch das eine oder andere Plugin für spezielle Funktionen. Aber wie gesagt, weniger ist mehr.

Caching – WordPress auf die Sprünge helfen

Eine weitere große Hilfe, um den Pagespeed bei WordPress zu optimieren, ist der Einsatz eines Cacheing Plugins. Es gibt da verschiedene wirklich gute Plugins. Hier auf dieser Webseite kommt z.B. WP Fastest Cache zum Einsatz. Über die optimalen Einstellungen für WP Fastest Cache hatte ich bereits einen eigenen Artikel geschrieben.

Auf Powerbank-Guru.de nutze ich ein anderes Caching Plugin. Es handelt sich dabei um den kostenlosen Cache Enabler. Dieses Plugin ist sehr einfach zu konfigurieren und bringt tolle Ergebnisse.

Zusammenfassung und Fazit

Wie man sehen kann, ist es gar nicht so schwer die Ladezeit seiner Webseite zu optimieren. Pagespeed ist zwar nicht alles aber eine kurze Ladezeit hilft den Besuchern und ist inzwischen ja auch ein Rankingfaktor bei Google. Und mit den hier gezeigten Maßnahmen kann man schon einiges erreichen.

Sicherlich lässt sich immer noch mehr herausholen. Aber Aufwand und Nutzen sollten immer in einem sinnvollen Verhältnis stehen. Auch bei der Pagespeed Optimierung.

Optimale Einstellungen für WP Fastest Cache

WP Fastest Cache ist eines der beliebtesten Cache-Plugins für WordPress. Und in dieser Anleitung zeige ich euch, die optimalen Einstellungen für das WP Fastest Cache Plugin. Schritt für Schritt zum besseren Pagespeed. Denn eine sehr gute Ladezeit eurer Webseite, also der Pagespeed, ist die Grundlage für gute Ranking in Suchmaschinen wie Google & Co.

Das WordPress Plugin WP Fastest Cache gibt es in zwei Varianten: kostenlos und Premium. Allerdings muss man hier ganz klar sagen, dass sich in meinen Augen die Premium-Variante nicht lohnt.

WordPress beschleunigen mit WP Fastest Cache

Bevor man etwas beschleunigen kann, sollte man natürlich den aktuellen Zustand messen. Dazu empfehle ich euch den Pingdom Website Speed Test unter https://tools.pingdom.com/. Hiermit könnt ihr zuverlässig die Ladezeit eurer Webseite überprüfen. Ihr müsst lediglich darauf achten, dass ihr immer den gleichen Server auswählt. Ich bevorzuge hier immer Stockholm, Schweden.

Um mal zu zeigen, wie der Pagespeed durch den Einsatz des WP Fastest Cache Plungins aussieht, hier ein Screenshot der Messung meiner Webseite:

Pagespeed mit WP Fastest Cache Plugin im Einsatz

Unter 700 ms Ladezeit für meine Startseite und damit schneller als 94% der getesteten Webseiten. Da kann man doch nicht meckern. Und mit den folgenden Einstellungen bei WP Fastest Cache habe ich das erreicht.

Optimale Einstellungen von WP Fastest Cache

Ich verwende hier die kostenlose Version des Plugin WP Fastest Cache ohne CDN oder ähnliches. Einfach das Plugin installieren und dann aktivieren. Das tolle an diesem Cache Plugin ist die einfache Konfiguration:

WP Fastest Cache Einstellungen

Einfach alle möglichen Einstellungen aktivieren. Es gibt einige Einstellungen, die in einem helleren Grau dargestellt werden. Dabei handelt es sich um Optionen, die nur in der Premium-Version verfügbar sind.

Wer möchte kann ganz unten auch die Sprache des Plugins auf Deutsch umstellen.

Bei drei Optionen erhält man noch zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten. Dazu habe ich mal zusätzliche Screenshots erstellt mit den Einstellungen die ich hier verwende:

Beim Preload muss man die Einstellung für die Anzahl der Seiten pro Minute beachten, die vorgeladen werden sollen. 4 Seiten pro Minute ist für die meisten Webhosting-Pakete korrekt. Lediglich wenn man einen eigenen Server besitzt, kann man hier mit der Anzahl der Seiten höher gehen.

Prinzipiell ist das Caching bereits fertig konfiguriert und einsatzbereit. Nachdem man die Einstellungen verändert hat, sollte man einmal den Cache löschen.

WP Fastest Cache Cache löschen

Eine weitere wichtige Einstellung ist der Cache Timeout, also der Zeitpunkt wann eine zwischengespeicherte Seite ungültig wird. Es wird dann eine neue Version gespeichert.

Cache Timeout bei WP Fastest Cache einstellen

Wie man sehen kann, habe ich hier eingestellt, dass der komplette Cache alle 10 Stunden neu erstellt werden soll. Dazu einfach auf Add New Rule gehen und den gewünschten Intervall einstellen.

Auf der Registerkarte Ausschließen könnte man noch einstellen, dass bestimmte Unterseiten nicht gecached werden sollen. Wäre z.B. bei einem Warenkorb interessant, falls jemand einen Onlineshop auf WordPress-Basis betreibt. Ich habe aber die Voreinstellungen einfach so belassen.

Mehr muss man nicht machen, um die eigene Webseite deutlich zu beschleunigen. Über den besseren Pagespeed eurer WordPress Seite freut sich nicht nur Google, sondern in erster Linie auch die Besucher eurer Webseite.

Bei Fragen, Kritik oder Erfahrungen, einfach einen Kommentar hinterlassen!

WordPress Unnötige Links im Head entfernen

Wer sich den Quelltext vom Head-Bereich seiner WordPress-Seite mal anschaut, findet man dort jede Menge Einträge/Links, die man meist gar nicht benötigt. Und wenn man solche Einträge nicht benötigt, dann sind sie einfach mal unnötiger Ballast.

Ich bin da jemand, der auf solche Einträge gern verzichtet und wirklich nur das dort stehen haben möchte, was auch wirklich sinnvoll ist.

Unnötige Links aus dem Head-Bereich entfernen

vollgestopfter Head-Bereich bei WordPress

Teilweise gefährden diese Einträge auch die Sicherheit, z.B. der Eintrag zur verwendeten WordPress-Version. Es gibt, meiner Erfahrung nach, auch sehr wenige Blogger die per Windows Live Writer ihre Beträge erstellen.

Wenn man also nicht zu dieser Gruppe gehört, kann man auf solche Einträge auch gut und gern verzichten.

Zum Glück lassen sich die nicht benötigten Einträge auch wirklich sehr einfach entfernen. Seit vielen Jahren setze ich dazu folgendes Code-Snippet ein:

add_action('init', 'aufraeumen');
function aufraeumen()
{
remove_action('wp_head', 'rsd_link');
remove_action('wp_head', 'wp_generator');
remove_action('wp_head', 'index_rel_link');
remove_action('wp_head', 'wlwmanifest_link');
remove_action('wp_head', 'feed_links', 2);
remove_action('wp_head', 'feed_links_extra', 3);
remove_action('wp_head', 'parent_post_rel_link', 10, 0);
remove_action('wp_head', 'start_post_rel_link', 10, 0);
remove_action('wp_head', 'wp_shortlink_wp_head', 10, 0);
remove_action('wp_head', 'wp_shortlink_header', 10, 0);
remove_action('wp_head', 'adjacent_posts_rel_link_wp_head', 10, 0);
}

Dieses Snippet wird einfach in die functions.php des verwendeten WordPress-Themes, im Idealfall natürlich ein Child-Theme, eingefügt und schon werden diese Links nicht mehr ausgegeben.

Natürlich muss man nicht alle Einträge so übernehmen. Wer z.B. die Links zu den RSS-Feeds weiterhin im Head-Bereich mit ausgeben möchte, lässt einfach folgenden Eintrag weg:

[php]remove_action( ‚wp_head‘, ‚feed_links‘, 2 );[/php]

Das Entfernen dieser nicht benötigten Links aus dem Head-Bereich von WordPress ist gut für die Sicherheit und für die Performance. Weniger Ballast bedeutet auch, dass die eigene Webseite bzw. der eigene Blog schneller geladen wird.

Gleichzeitig wird auch verhindert, dass WordPress im Quelltext ausgibt, welche Version des Content Management Systems installiert ist. Gerade wenn man nicht immer gleich die aktuellste Version verwendet, stellt das Wissen um die verwendete Version von WordPress auch immer ein Sicherheitsrisiko dar.

Wie bereits erwähnt, bei sämtlichen, auf WordPress basierenden, Webseiten die von mir betreut werden, ist dieses Snippet aktiv und bereinigt den Head-Bereich von unnötigen Einträgen.