NSC 2018 – Pagespeed optimieren

Eine langsame Webseite mag niemand. Wer im Internet Informationen sucht, möchte in der heutigen Zeit nicht mehr lange warten, bis die Inhalte einer Webseite zu sehen sind. Man spricht hier in den meisten Fällen von maximal 2 Sekunden, dann ist der Besucher wieder weg. Aus diesem Grund sollte jeder Webseitenbetreiber die Ladezeit, also den Pagespeed optimieren.

Dabei spielt es gar keine Rolle, ob man ein großes Portal betreut oder eine kleine Nischenseite. Die Maßnahmen, die man treffen kann, unterscheiden sich nicht voneinander.

Ich möchte Euch heute mal zeigen, worauf ich bei meinen Webseiten achte und wie ich konkret vorgehe.

Pagespeed optimieren bei WordPress

Pingdom Tools Pagespeed optimieren

Als Beispiel schauen wir natürlich auf meine Nischenseite Powerbank-Guru.de. Dieses Projekt baue ich ja exemplarisch im Rahmen der Nischenseitenseiten Challenge 2018 auf.

Bevor man sich an die Optimierung macht, muss man natürlich im ersten Schritt den aktuellen Ist-Zustand feststellen. Den Pagespeed, also die Ladezeit einer Webseite, kann man auf verschiedene Weise messen. Google selbst bietet da ein entsprechendes Tool unter https://developers.google.com/speed/ an.

Ich vertraue hier aber auf die Messung mit den Pingdom Tools. Einfach die Adresse der Webseite eintragen und und bei Test from den Server Europe – Germany – Frankfurt auswählen. Dann den Test starten und kurz Geduld haben. Nach wenigen Augenblicken wird das Ergebnis angezeigt.

Den aktuellen Zustand meiner Powerbank Nischenseite könnt ihr im oberen Screenshot sehen. 350 ms sind hier natürlich ein sehr guter Wert, schließlich habe ich ja bei dieser Webseite bereits den Pagespeed optimiert. Aber alles was unter 1 Sekunde ist, reicht in meinen Augen aus. Man kann es auch übertreiben.

Wie habe ich die Ladezeit meiner Nischenseite optimiert?

Google Pagespeed Messung Screenshot

So jetzt kommen wir aber mal zu den konkreten Maßnahmen, die ich bei der Optimierung der Ladezeit meiner Nischenseite angewendet habe bzw. worauf ich da so achte:

WordPress Theme – so einfach wie möglich

Ganz viel Einfluss auf die Ladezeit hat auch das Design der Webseite bzw. bei WordPress das verwendete Theme. Es gibt Themes die bieten unglaublich viele Funktionen und Einstellmöglichkeiten und sehen optisch total toll aus. Hat man ganz oft bei kostenpflichtigen Premium Themes.

Der Nachteil ist aber, dass ein solches überladenes WordPress Theme natürlich auch die Performance negativ beeinflusst.

Und genau aus diesem Grund sind meine Nischenseite meist auch mit einem kostenlosen WordPress Standard Theme ausgestattet. Auf anderen Nischenseiten von mir habe ich mit dem WordPress Theme Twenty Fifteen sehr gute Erfahrungen gemacht und deshalb kommt es nun auch hier zum Einsatz.

Ein weiterer wichtiger Punkt beim Design ist: man sollte es so einfach wie möglich halten. Keep it simple! Wer zu viele Optionen anbietet, verwirrt den Besucher nur. Der Besucher soll die Informationen, die er sucht, möglichst schnell finden. Im Anschluss sollte er dann ohne Ablenkung auf den Kaufen-Button oder den Affiliate Link klicken.

WordPress Plugins – so wenig wie möglich

Plugins für meine NischenseiteEin weiterer wichtiger Punkt sind die verwendeten Plugins. Bei WordPress lässt sich so ziemlich jede Funktion über ein Plugin nachrüsten. Das ist natürlich Segen und Fluch zugleich, denn jedes Plugin beeinflusst auch die Performance der Webseite. Manche weniger und manche eben auch deutlich mehr.

Deshalb kommen auf meiner Nischenseite nur wenige Plugins zum Einsatz. Aktuell sind es genau 13 Plugins.

Bei meinen Nischenseiten gibt es einige Plugins auf deren Einsatz ich konsequent verzichte.

So sehe ich bei meinen Nischenseiten keinen Nutzen darin Social Buttons zu integrieren. Ich habe hier die Erfahrung gemacht, dass relevanter Traffic weder über Facebook, noch Twitter oder einem sonstigen sozialen Netzwerk auf die Nischenseiten kommt. Oder ich stelle mich da einfach zu doof an.

Schlecht für die Performance sind auch Plugins die dafür sorgen, dass unter dem Artikel automatisch Links zu anderen Beiträgen, die thematisch ähnlich sind, anzeigen. Das klappt eh nie so wirklich gut. Da verlinke ich lieber direkt im Content manuell auf passende interne Inhalte.

Zur Grundausstattung einer Nischenseite gehören für mich da wpSEO*, Amazon Affiliate for WordPress*, BackUpWordPress als ein Backup-Plugin, Shortcodes Ultimate und Statify für die Statistik. Dazu noch das eine oder andere Plugin für spezielle Funktionen. Aber wie gesagt, weniger ist mehr.

Caching – WordPress auf die Sprünge helfen

Eine weitere große Hilfe, um den Pagespeed bei WordPress zu optimieren, ist der Einsatz eines Cacheing Plugins. Es gibt da verschiedene wirklich gute Plugins. Hier auf dieser Webseite kommt z.B. WP Fastest Cache zum Einsatz. Über die optimalen Einstellungen für WP Fastest Cache hatte ich bereits einen eigenen Artikel geschrieben.

Auf Powerbank-Guru.de nutze ich ein anderes Caching Plugin. Es handelt sich dabei um den kostenlosen Cache Enabler. Dieses Plugin ist sehr einfach zu konfigurieren und bringt tolle Ergebnisse.

Zusammenfassung und Fazit

Wie man sehen kann, ist es gar nicht so schwer die Ladezeit seiner Webseite zu optimieren. Pagespeed ist zwar nicht alles aber eine kurze Ladezeit hilft den Besuchern und ist inzwischen ja auch ein Rankingfaktor bei Google. Und mit den hier gezeigten Maßnahmen kann man schon einiges erreichen.

Sicherlich lässt sich immer noch mehr herausholen. Aber Aufwand und Nutzen sollten immer in einem sinnvollen Verhältnis stehen. Auch bei der Pagespeed Optimierung.

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