NSC 2018 – Onpage SEO Maßnahmen

Ein sehr wichtiger Faktor für den Erfolg einer Nischenseite ist die Zahl der Besucher. Schließlich kann man nur so aus einem Besucher einen Käufer machen. Ich kann die tollsten Ratgeber und Testberichte erstellt haben, wenn niemand sie liest, werde ich auch kein Geld verdienen können. Aus diesem Grund schauen wir uns heute hier mal das Thema Suchmaschinenoptimierung. also Onpage SEO, etwas genauer an.

Das ist gar nicht so schwer, wie viele immer denken. Und Suchmaschinenoptimierung heißt auch nicht, dass die Ampel von Yoast SEO komplett grün sein muss. Also schauen wir mal.

Suchmaschinenoptimierung einer Nischenseite

SEO Tipps für die Suchmaschinenoptimierung einer Nischenseite

Das Thema Suchmaschinenoptimierung ist natürlich ein sehr breites Fachgebiet. Allerdings sollte man auch nicht alles glauben, was man da im Netz so liest. Grundsätzlich ist es wichtig zu wissen, dass man zwischen Onpage SEO-Maßnahmen und Offpage SEO-Maßnahmen unterscheiden muss.

Onpage SEO ist alles das, was man direkt an der eigenen Webseite optimieren kann. Da möchte ich Euch einfach zeigen, worauf ich bei meinen Nischenseiten so achte.

Offpage SEO ist hingegen alles, was man quasi von außen machen, um der Webseite auf die Sprünge zu helfen. Dabei geht es natürlich um Backlinks und den Linkaufbau. Aber auch die sozialen Netzwerke können, je nach Thema der Nischenseite, eine interessante Option sein. Dazu in einem separaten Artikel dann mehr.

Ein SEO-Plugin muss her

Eine Erleichterung bei der Suchmaschinenoptimierung ist die Verwendung eines SEO-Plugins für WordPress. In meinem Artikel Nischenseite mit WordPress aufbauen – Installation, Theme und Plugins hatte ich ja bereits erwähnt, dass ich hier am liebsten auf wpSEO* zurückgreife.

Allerdings möchte ich bei meinem aktuellen Projekt Powerbank-Guru.de auf eine sehr gute, und vor allem kostenlose, Variante zurückgreifen: The SEO Framework.

Einstellungen von Titel und Beschreibung direkt beim Bearbeiten des Beitrags

Die Installation eines SEO-Plugins allein reicht natürlich nicht aus. Schließlich optimiert das Plugin die Beiträge und Seiten nicht automatisch, sondern stellt quasi nur die Plattform bereit.

Und da sind zwei Faktoren besonders wichtig: der Meta-Titel und die Meta-Beschreibung.

Beide Werte kann ein SEO-Plugin natürlich automatisch ausfüllen, besonders erfolgreich wird man damit aber nicht sein. Hier gilt es also für jeden Beitrag einen eigenen Meta-Titel und eine eigene Meta-Beschreibung zu verfassen.

Im Meta-Titel sollte natürlich der Suchbegriff enthalten sein, auf den man sich im Artikel bezogen hat und für den man auch in Google & Co gefunden werden möchte. Denn für das Ranking ist der Meta-Titel sehr wichtig. Außerdem sollte der Titel so formuliert sein, dass es für den Suchenden interessant klingt.

Und da sind wir auch schon bei der Meta-Beschreibung. Für das Ranking hat dieser Wert keinen Einfluss. Dafür aber auf die Klickrate. Je interessanter und verlockender die Meta-Beschreibung für den Suchenden klingt, desto eher klickt er auf den eigenen Link in den Suchergebnissen.

Wie man im oberen Screenshot sehen kann, habe ich beide Werte manuell vorgegeben. Beide Werte haben auch die richtige Länge, sind also weder zu kurz noch zu lang. Auch dabei hilft das SEO-Plugin. Ist alles grün, hat man hier technisch nichts verkehrt gemacht.

Content ist King – Auf den Inhalt kommt es an

Das was es am Ende aber ausmacht ist der Inhalt. Egal ob man einen Ratgeber, einen Grundlagenartikel oder einen Testbericht schreibt. Der Inhalt ist das was für das Ranking in Suchmaschinen und auch für den finanziellen Erfolg einer Nischenseite den Ausschlag gibt.

Schon bei der Erstellung kann man auf ein paar Dinge achten und sich so das Leben deutlich erleichtern. Und mit der Zeit funktioniert das dann alles automatisch und man muss nicht mehr darüber nachdenken, sondern kann einfach losschreiben.

Jeder Artikel sollte auf genau einen Suchbegriff (Keyword) optimiert sein. Dabei muss der Suchbegriff nicht ein einzelner Begriff, wie z.B. Powerbank sein. Es ist einfacher für Suchbegriffe zu ranken, die aus mehreren Wörtern bestehen, wie z.B. Was ist Quick Charge?. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Longtail-Keyword.

Außerdem sollte jeder Artikel so geschrieben werden, dass er inhaltlich die wichtigsten Aspekte abdeckt. Dabei muss man nicht auf eine bestimmte Länge achten. Häufig liest man ja auf den Webseiten der „SEO-Experten“, dass ein Artikel mindesten 1000 Wörter haben sollte. Das ist natürlich Quatsch. Ich habe für mich festgelegt, dass ein Artikel mindestens 300 Wörter haben muss.

Und wenn ein Artikel eben nur 305 Wörter hat aber inhaltlich alles wichtige erklärt, was der interessierte Leser wissen wollte, dann ist das eben so. Warum sollte ich dann den Artikel unnötig aufblähen? Auch Google hat genügend Text, um den Inhalt richtig einordnen zu können.

Und ganz ehrlich, man merkt es doch selbst. Man sucht schnell mal eine wichtige Information auf dem Smartphone und dann soll man sich durch ein Textmonster mit mehr als 1000 Wörtern arbeiten? Macht niemand Spaß.

Natürlich sollte der Text nicht nur inhaltlich passen, sondern auch leserlich sein. Kurze Absätze, sinnvolle Zwischenüberschriften, Bilder, Videos, Listen und Aufzählungen sind hilfreich. Aber natürlich nur da wo es passt. Nicht jeder Artikel muss auch ein Video enthalten. Aber wenn es den Sachverhalt verdeutlicht, dann ist es natürlich ideal.

Zusammenfassung und Fazit

Natürlich kann man auch bei der Onpage Optimierung noch mehr machen. Aber für den Einstieg sind das, in meinen Augen, die wichtigsten Punkte, um eine gute Grundlage zu schaffen. Wer tiefer in dieses Thema eintauchen möchte, dem kann ich das Nischenseiten-Aufbau E-Book* von Peer empfehlen.

Wie bereits gesagt, Onpage Optimierung ist nur die eine Seite der Medaille. Wer erfolgreich sein möchte, darf auch die Offpage Optimierung nicht außer Acht lassen. Dazu aber in einem anderen Artikel mehr.

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