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Weiterlesen-Link in den WordPress Excerpts einbauen

Auf der Startseite und in den Kategorien nutzt man ja meist nur Excerpts, also Textauszüge, und nicht die kompletten Artikel. Würde auch sonst etwas unübersichtlich werden. Auch aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung ist der Einsatz der Excerpts hier besser.

Allerdings ist die normale Darstellung der Excerpts in meinen Augen nicht optimal, denn es fehlt ein Link zum Weiterlesen des kompletten Artikels.

WordPress Excerpts mit vollwertigem Weiterlesen-Link ausstatten

Weiterlesen-Link in den WordPress Excerpts

Natürlich gelangt man durch einen Klick auf die Artikel-Überschrift doch im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit der Webseite sollte man seinen Besuchern auch einen vollwertigen Link zum Weiterlesen des Artikels anbieten.

Man kann die entsprechende Anpassungen auch manuell im Theme vornehmen, doch es geht auch anders. Ein kleiner Eintrag in die functions.php des eingesetzten WordPress-Themes und schon wird aus dem normalerweise verwendeten […] ein vollwertiger Link.

Einfach die functions.php mit einem Texteditor öffnen und innerhalb der PHP-Tags folgendes einfügen:

// Weiterlesen-Link
 function new_excerpt_more($more) {
 global $post;
 return '... <a href="'. get_permalink($post->ID) . '">' . 'Weiterlesen &raquo;' . '</a>';
 }
 add_filter('excerpt_more', 'new_excerpt_more');

Ich nutze diesen Code-Schnipsel in verschiedenen Blogs, wenn das verwendete Theme keinen eigenen Weiterlesen-Link anbietet. Ich denke er ist eine Erleichterung für die Besucher beim Stöbern im Blog und das will man schließlich erreichen.

Natürlich lässt sich das Ganze auch noch individuell anpassen, es muss nicht Weiterlesen dort stehen.

Zufällige Artikel ohne Plugin anzeigen

Zufällige Artikel, geschickt platziert werden, machen die Besucher neugierig. Nachdem ich hier ja bereits erklärt hatte, wie man ähnliche Artikel auch ohne Plugin unterhalb eines Beitrags in einem WordPress-Blog anzeigen lassen kann, ist das eine weitere Funktion, um die Seitenaufrufe pro Besucher zu steigern. Gleichzeitig senkt man so auch die Absprungrate.

Es kann für die Besucher auch spannend sein einen Blog so richtig zu erforschen und durch die Artikel zu stöbern. Dazu kann man z.b. eine bestimmte Anzahl zufälliger Artikel im Blog anzeigen lassen.

Zufällige Artikel ohne Plugin anzeigen lassen

zufällige Artikel ohne Plugin anzeigen

Natürlich gibt es auch für diese Funktion wieder mehrere Plugins, doch es geht auch hier wieder ohne. Auf den Blogs wo ich diese Funktion nutze, setze ich einen Code-Schnipsel ein, denn ich bei Michael Oeser alias DER PRiNZ entdeckt habe.

An der Stelle, wo zufällige Artikel aufgelistet werden sollen, folgendes einfügen:

<ul>
<?php query_posts('showposts=5&orderby=rand');?>
<?php if (have_posts()) : while (have_posts()) : the_post(); ?>

<li>
<a href="<?php the_permalink() ?>" title="<?php the_title(); ?>"><?php the_title() ?></a>
</li>

<?php endwhile; endif; ?>
<?php wp_reset_query(); ?>
</ul>

Wie an der Anweisung showposts=5 werden hier genau 5 Artikel angezeigt, die zufällig ausgewählt werden. Bei Bedarf lässt sich die Anzahl natürlich auch verändern.

Der Einbau erfolgt wieder in der single.php oder content.php. Das richtet sich nach dem verwendeten Theme.

Die Ausgabe von zufälligen Artikeln lässt sich auch gut mit der Anzeige von ähnlichen Artikeln kombinieren, man zeigt z.B. 5 ähnliche Artikel und 5 zufällige Artikel unter einem Beitrag an.

Genug Möglichkeiten, um den Leser im Blog zu halten und zum Weiterlesen zu animieren.

Wie baut man Adsense direkt in den Artikel ein?

Google Adsense ist eine gute Möglichkeit eine Webseite zu monetarisieren. Doch der Erfolg hängt nicht unwesentlich von der Platzierung der Werbeblöcke ab. Natürlich sollte man nicht zu aufdringlich vorgehen, um seine Besucher nicht zu verschrecken.

Eine gute Einbaumöglichkeit für einen Werbeblock, z.b. Adsense, wäre nach dem ersten Absatz innerhalb eines Artikels.

Adsense und Werbung nach dem ersten Absatz ohne Plugin

Adsense im Content nach erstem Absatz

Man kann diesen Einbauort natürlich mit einem Plugin realisieren, es gibt ja verschiedene Plugins die das ermöglichen. Natürlich lassen sich mit diesem Plugins nicht nur Adsense-Werbung einblenden, sondern auch andere Anbieter.

Doch ich realisiere gern auch Funktionen ohne Plugins.

Bei der Suche im Netz wird man meist auch schnell fündig und so hab ich auch bei den Kollegen von WPBeginner.com eine passende Lösung entdeckt.

Der Einbau erfolgt direkt in der functions.php des verwendeten WordPress-Themes, idealerweise natürlich in einem Child-Theme.

<?php
//Insert ads after second paragraph of single post content.
add_filter( 'the_content', 'prefix_insert_post_ads' );
function prefix_insert_post_ads( $content ) {
$ad_code = '

<div align="center">Hier den Adsense-Code rein</div>

';
if ( is_single() && ! is_admin() ) {
return prefix_insert_after_paragraph( $ad_code, 2, $content );
}
return $content;
}
// Parent Function that makes the magic happen
function prefix_insert_after_paragraph( $insertion, $paragraph_id, $content ) {
$closing_p = '

';
$paragraphs = explode( $closing_p, $content );
foreach ($paragraphs as $index => $paragraph) {
if ( trim( $paragraph ) ) {
$paragraphs[$index] .= $closing_p;
}
if ( $paragraph_id == $index + 1 ) {
$paragraphs[$index] .= $insertion;
}
}
return implode( '', $paragraphs );
}

Dabei kann man innerhalb der Anweisung festlegen nach welchem Absatz die Werbung eingeblendet werden soll. Hier in dem Code-Beispiel wird nach dem zweiten Absatz die Werbung eingeblendet.

Verantwortlich dafür die Anweisung:

( $ad_code, 2, $content )

Ändert man hier die 2 z.b. in eine 1, dann würde die Werbung nach dem 1. Absatz eingeblendet werden. Im Beispiel wird auch dafür gesorgt, das der Werbeblock zentriert sitzt, doch auch das lässt sich natürlich ändern.

Dieser Code-Schnipsel funktioniert einwandfrei und wird von mir auch in verschiedenen Projekten, wie z.B. auf Dirks-Computerecke.de, eingesetzt. Er eignet sich nicht nur dazu Adsense nach einem bestimmten Absatz in einem Artikel einzublenden, sondern auch die Banner-Codes anderer Anbieter können, logischerweise, ausgeliefert werden.

Und Adsense im oder direkt beim Content einzubauen, funktioniert immer am besten.

Ähnliche Artikel ohne Plugin anzeigen bei WordPress

Um einen Besucher dazu zu animieren sich noch weitere Artikel im eigenen Blog anzuschauen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine beliebte und auch gut funktionierende Methode sind ähnliche Artikel unterhalb des Beitrags anzuzeigen. Mit ähnlichen Artikeln sind in diesem Fall thematisch passende Artikel gemeint, die natürlich für die Besucher interessant sein könnten.

Dafür gibt es natürlich verschiedene Plugins die diese Aufgabe mehr oder weniger aufwendig umsetzen. Doch es geht auch ohne Plugin.

Ähnliche Artikel ohne Plugin

thematisch ähnliche Artikel anzeigen

Da jedes Plugin ja auch die Performance mehr oder weniger negativ beeinflusst, sollte man überlegen, ob man diese Funktion nicht ohne Plugin realisieren möchte. Auf pixeltuner.de hab ich da einen Code-Schnipsel entdeckt, der genau das macht:

<h3>Verwandte Artikel:</h3>
<ul>
<?php //for use in the loop, list 5 post titles related to first tag on current post $backup = $post; // backup the current object $tags = wp_get_post_tags($post->ID);
$tagIDs = array();
if ($tags) {
$tagcount = count($tags);
for ($i = 0; $i < $tagcount; $i++) { $tagIDs[$i] = $tags[$i]->term_id;
}
$args=array(
'tag__in' => $tagIDs,
'post__not_in' => array($post->ID),
'showposts'=>5,
'caller_get_posts'=>1
);
$my_query = new WP_Query($args);
if( $my_query->have_posts() ) {
while ($my_query->have_posts()) : $my_query->the_post(); ?>
<li><a href="<?php the_permalink() ?>" rel="bookmark" title="<?php the_title(); ?>"><?php the_title(); ?></a></li>
<?php endwhile; } else { ?>
<h4>Keine verwandten Artikel gefunden!</h4>
<?php } } $post = $backup; // copy it back wp_reset_query(); // to use the original query again ?>
</ul>

Natürlich lassen sich auch Anpassungen an diesem Code vornehmen. So kann man in der ersten Zeile das Verwandte Artikel durch einen beliebigen anderen Text ersetzen. Und auch die Anzahl der angezeigten Beiträge können angepasst werden.

’showposts’=>5

Einfach in dieser Zeile den Wert 5 durch die gewünschte Anzahl von ähnlichen Artikeln ersetzen.

Das ganze muss natürlich in der single.php oder content.php eingebaut werden, am besten direkt unterhalb des eigentlichen Inhalts. Anhand des ersten Tags das dem Artikel zugeordnet ist, werden die themenverwandten Artikel ermittelt und als Link ausgeben. Als Linktext dient der jeweilige Titel des Artikels.

Wer auf ein Plugin verzichten möchte, um ähnliche Artikel unterhalb des Beitrags anzuzeigen, kann auf diese Lösung zurückgreifen.

Was nutzt Du denn so? Greifst Du lieber zum Plugin oder verwendest Du eine ähnliche Lösung wie ich hier gerade vorgestellt habe?

WordPress Unnötige Links im Head entfernen

Wer sich den Quelltext vom Head-Bereich seiner WordPress-Seite mal anschaut, findet man dort jede Menge Einträge/Links, die man meist gar nicht benötigt. Und wenn man solche Einträge nicht benötigt, dann sind sie einfach mal unnötiger Ballast.

Ich bin da jemand, der auf solche Einträge gern verzichtet und wirklich nur das dort stehen haben möchte, was auch wirklich sinnvoll ist.

Unnötige Links aus dem Head-Bereich entfernen

vollgestopfter Head-Bereich bei WordPress

Teilweise gefährden diese Einträge auch die Sicherheit, z.B. der Eintrag zur verwendeten WordPress-Version. Es gibt, meiner Erfahrung nach, auch sehr wenige Blogger die per Windows Live Writer ihre Beträge erstellen.

Wenn man also nicht zu dieser Gruppe gehört, kann man auf solche Einträge auch gut und gern verzichten.

Zum Glück lassen sich die nicht benötigten Einträge auch wirklich sehr einfach entfernen. Seit vielen Jahren setze ich dazu folgendes Code-Snippet ein:

add_action('init', 'aufraeumen');
function aufraeumen()
{
remove_action('wp_head', 'rsd_link');
remove_action('wp_head', 'wp_generator');
remove_action('wp_head', 'index_rel_link');
remove_action('wp_head', 'wlwmanifest_link');
remove_action('wp_head', 'feed_links', 2);
remove_action('wp_head', 'feed_links_extra', 3);
remove_action('wp_head', 'parent_post_rel_link', 10, 0);
remove_action('wp_head', 'start_post_rel_link', 10, 0);
remove_action('wp_head', 'wp_shortlink_wp_head', 10, 0);
remove_action('wp_head', 'wp_shortlink_header', 10, 0);
remove_action('wp_head', 'adjacent_posts_rel_link_wp_head', 10, 0);
}

Dieses Snippet wird einfach in die functions.php des verwendeten WordPress-Themes, im Idealfall natürlich ein Child-Theme, eingefügt und schon werden diese Links nicht mehr ausgegeben.

Natürlich muss man nicht alle Einträge so übernehmen. Wer z.B. die Links zu den RSS-Feeds weiterhin im Head-Bereich mit ausgeben möchte, lässt einfach folgenden Eintrag weg:

[php]remove_action( ‚wp_head‘, ‚feed_links‘, 2 );[/php]

Das Entfernen dieser nicht benötigten Links aus dem Head-Bereich von WordPress ist gut für die Sicherheit und für die Performance. Weniger Ballast bedeutet auch, dass die eigene Webseite bzw. der eigene Blog schneller geladen wird.

Gleichzeitig wird auch verhindert, dass WordPress im Quelltext ausgibt, welche Version des Content Management Systems installiert ist. Gerade wenn man nicht immer gleich die aktuellste Version verwendet, stellt das Wissen um die verwendete Version von WordPress auch immer ein Sicherheitsrisiko dar.

Wie bereits erwähnt, bei sämtlichen, auf WordPress basierenden, Webseiten die von mir betreut werden, ist dieses Snippet aktiv und bereinigt den Head-Bereich von unnötigen Einträgen.

WordPress Revisionen löschen

WordPress unterstützt die Autoren beim Schreiben der Artikel für den Blog durch automatisches Speichern in gewissen Abständen. Genau wie man es von normalen Office-Programmen auf dem PC gemacht wird, werden Sicherheitskopien der Artikel während des Schreibens in der Datenbank abgelegt.

Man kann sich sicherlich denken, dass dadurch die Größe der Datenbank mit der Zeit ganz schön anwächst.

WordPress Revisionen der Artikel im Griff

Revisionen durch Einstellung in der WP-Config verhindern

Geht beim Schreiben eines Artikels mal etwas schief, ist man sicher froh, wenn man auf eine zuvor gespeicherte Version zurückgreifen kann und nicht komplett von vorn anfangen muss. Doch im Hinblick auf eine schlanke Datenbank sollte man diese automatische Sicherung etwas konfigurieren.

Anzahl der Revisionen ändern

So ist es z.b. möglich durch Einträge in der wp-config.php WordPress zu sagen, wie viele Revisionen eines Artikels in der Datenbank abgelegt werden dürfen.

define('WP_POST_REVISIONS', 5);

Dieser Eintrag bewirkt z.b. das nur 5 Versionen des aktuell bearbeiteten Artikels in der Datenbank abgelegt werden. Kommt ein 6. Speicherpunkt dazu wird die älteste Version entsorgt. Man kann also immer nur auf die letzten 5 Revisionen zurückgreifen.

Revisionen komplett deaktivieren

Vielleicht möchte ja jemand komplett auf das automatische Speichern der Artikel beim Schreiben verzichten. Dann kann die Funktion der Revisionen auch deaktiviert werden. Das geht durch folgenden Eintrag in der wp-config.php:

define('WP_POST_REVISIONS', false);

Natürlich kann man auch weiterhin manuell den Artikel speichern ohne ihn schon zu veröffentlichen.

Abstand des automatischen Speichern ändern

Standardmäßig speichern WordPress alle 60 Sekunden automatisch den aktuellen Stand beim Bearbeiten eines Artikels. Dieser Intervall lässt sich aber auch anpassen.

define('AUTOSAVE_INTERVAL', 120);

Auch hier gehört der Eintrag wieder in die wp-config.php. Wie man erkennen kann ist die 120 der Wert in Sekunden, der nun als Intervall für die automatische Speicherung festgelegt wurde.

Meine Einstellungen sehen übrigens so aus:

Einstellungen für die Revisionen in der wp-config

Möchte man die Datenbank von den bereits angelegten Revisionen bereinigen, dann kann man das direkt in der Datenbank durch einen entsprechenden SQL-Befehl machen oder, man greift einfach zu einem entsprechenden Plugin.

Finde ich persönlich angenehmer, als immer wieder manuell in der Datenbank rumzufummeln.